Erstes MG-Elektroauto im Test: Was kann der Marvel R?

  • Die ehemalige Roadstermarke MG mischt nun auch im E-Auto-Markt mit.
  • Mit dem Marvel R bietet der Autohersteller einen Mittelklasse-SUV mit bis zu 288 PS.
  • Mit einer Batteriekapazität von 70 kWh hält das E-Mobil 370 bis 402 Kilometer durch.
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München. MG bringt sein erstes als solches geplantes E-Auto in den Handel. Bislang hat die von England nach China emigrierte Traditionsmarke nur umgerüstete Verbrenner im Angebot gehabt. In diesen Tagen soll der eigens um den E-Antrieb herum entwickelte Marvel R an die Ladesäule rollen. Er kostet nach Angaben des Unternehmens mindestens 42.990 Euro.

Als 4,67 Meter langes SUV spielt er in einer Liga mit VW ID4 oder Škoda Enyaq. Das gilt auch für Ambiente und Ausstattung mit vornehmen Materialien, einem fast 20 Zoll großen Touchscreen im Cockpit, 15 Assistenzsystemen sowie Komfortmerkmalen wie dem Panoramadach oder der elektrischen Heckklappe in Serie.

Freie Wahl: 180 oder lieber 288 PS?

Bei 2,80 Metern Radstand bietet der futuristisch und aalglatt gezeichnete Marvel R Platz für fünf Personen. Der Kofferraum fasst laut MG 357 bis 1396 Liter. Dazu gibt es bei einigen Varianten noch einen 150 Liter großen Stauraum im Bug.

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Den Antrieb übernehmen in der Grundversion zwei E-Motoren mit zusammen 132 kW/180 PS an der Hinterachse. Für knapp 8000 Euro mehr montiert MG noch einen dritten Motor im Bug. Das macht den Marvel R zum Allradler und hebt die Leistung auf 212 kW/288 PS an.

In 4,9 Sekunden auf 100 km/h

Wo schon das Einstiegsmodell den Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,9 Sekunden schafft, stehen dann nur noch 4,9 Sekunden im Datenblatt und die Höchstgeschwindigkeit liegt laut MG für beide Varianten bei 200 km/h – deutlich mehr als bei den meisten europäischen Konkurrenten.

Die Energieversorgung übernimmt eine Batterie mit einer Kapazität von 70 kWh. Diese reicht je nach Konfiguration für 370 bis 402 Kilometer und sie kann ihren Strom auch an externe Geräte wie ein Pedelec abgeben. Danach muss der Marvel R an die Steckdose und lädt mit maximal 92 kW. Deshalb dauert die Ladung von 0 auf 80 Prozent selbst im besten Fall rund eine Dreiviertelstunde.

RND/dpa

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