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Kündigungsfrist beachten

Anbieter wechseln: So sparen Sie bei der Kfz-Versicherung

Alles wird zwar teurer, aber in der Kfz-Versicherung lässt sich vielleicht noch etwas einsparen (Symbolbild).

Alles wird zwar teurer, aber in der Kfz-Versicherung lässt sich vielleicht noch etwas einsparen (Symbolbild).

Alles wird teurer, auch die Versicherung fürs Auto. Doch bei denen gibt es große Preisunterschiede, wie die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 11/2022) herausgefunden hat. Wer individuell Preise vergleicht und dem bisherigen Anbieter kündigt, könne in vielen Fällen dennoch mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

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Wichtig bei der Suche nach der neuen Police: Prüfen, ob deren Leistungen auch ausreichend sind. Laut „Finanztest“ sind bei der Kfz-Haftpflicht 100 Millionen Euro für die Deckung von Sachschäden sinnvoll. Bei Personenschäden wird je geschädigter Person zu 15 Millionen Euro geraten.

Übrigens: Der Vergleich der Stiftung Warentest betrifft gleichermaßen Verbrenner wie Elektro­autos, egal ob Hybrid oder voll­elektrisch. Einige Versicherer haben für diese Modelle spezielle Tarife entwickelt, andere stocken die Policen für herkömm­liche Verbrenner um typische Leistungen für E-Autos auf.

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Besser mehr als gesetzlich vorgeschrieben

Dabei gibt es Tarife, die nach Unfällen mit Vergehen wie etwa Unfallflucht oder Handynutzung am Steuer nur die deutlich niedrigeren gesetzlichen Summen zahlen. Andere bieten aber auch dann noch die volle Deckung.

Ähnlich gilt das für den Vollkaskoschutz. Versicherer dürfen hier nach Unfällen mit grober Fahrlässigkeit wie etwa Rotlichtverstößen Leistungen kürzen oder ganz streichen. Tarife, die darauf verzichten, weisen die Klausel „Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit“ auf. Dann wird die volle Summe fällig – mit Ausnahme von Unfällen unter Alkohol- und Drogenmissbrauch oder wenn man einen Diebstahl des Autos fahrlässig ermöglicht hat.

Empfehlenswerte Tarife bieten bei Neuwagen auch den Neupreisersatz zumindest in den ersten zwölf Monaten bei Totalschäden.

In der Teilkasko ist unter anderem darauf zu achten, dass nicht nur direkte Schäden durch Tierverbiss, etwa durch Marder, sondern auch Folgeschäden bei Verbrennern mit mindestens 5000 Euro abgedeckt sind. Gute Tarife decken zudem am besten auch nach Schäden durch Wildunfälle mit allen Tierarten ab.

Rechtzeitiges Kündigen ist entscheidend

In der Regel laufen die Verträge für ein Jahr und sind zum 31. Dezember kündbar. Die Kündigungsfrist endet dann am 30. November – das Schreiben muss bis dahin beim Versicherer eingegangen sein. Man sollte um eine Bestätigung der Kündigung, etwa per E-Mail, bitten.

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Wer die Frist versäumt, hat nur dann ein Sonderkündigungsrecht, wenn der Versicherer den Beitrag erhöht hat, ohne gleichzeitig die Leistungen verbessert zu haben. Es gilt innerhalb eines Monats nach Erhalt der Rechnung. Bis dahin muss die Kündigung vorliegen.

Manche Anbieter verschicken die Rechnung fürs Folgejahr erst nach dem 30. November. Ist die neue Rechnung bis Mitte November noch nicht da, kann man vorbeugend kündigen. Stellt sich nach dem individuellen Vergleich heraus, dass die alte Police doch günstig war, könne man dort wieder einsteigen – oft mit Neukundenrabatt, so die Zeitschrift.

Was kann ich tun, um den Beitrag zu senken?

Die Kosten für eine Autoversicherung sind sehr individuell und hängen von vielen Faktoren ab. Unter anderem vom Automodell, Laufleistung, Alter oder Kreis der Fahrer. Wo parkt das Fahrzeug? An der Straße oder in einer Garage? Welche Leistungen will man?

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Vertragsoptionen wie Werkstattbindung bei Kaskoschäden, eingeschränkter Fahrerkreis, Telematiktarife (eine Box im Auto kontrolliert die Fahrweise) oder jährliche anstelle halb-, respektive vierteljährlicher Zahlweise der Rechnung können aber Einsparungen bringen.

Wer nicht wechseln will, kann oft auch etwas sparen: Einfach den bisherigen Anbieter mit Verweis auf etwaige Kündigungsgedanken kontaktieren und nach besseren Konditionen fragen.

RND/dpa

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