Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

E-Bike-Test

Das Winora Sinus ix12 ist ein E-Bike für alle Gelegenheiten

Trekking/Sinus/iX12/Family

Sport Utility Vehicles, kurz SUV, erobern immer größere Marktanteile. Während die Autos meist nicht mehr viel mit ihrer ursprünglichen Bestimmung, geländegängig zu sein, zu tun haben, müssen ihre Pendants unter den Fahrrädern ihre Tauglichkeit dafür im Alltag durchaus unter Beweis stellen. Denn selbst in der Stadt wechselt häufig der Fahrbahnbelag – von der Asphaltdecke über den Schotterweg bis zum groben Kopfsteinpflaster. Dann können die SUV, auch All-Terrain-Räder genannt, ihre Vorzüge ausspielen. Denn sie sind eine Mischung aus Trekkingrädern und Mountainbikes.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Auf der einen Seite punkten die Räder durch eine komplette Ausstattung für Alltag und Touren. Auf der anderen Seite durch breite Reifen und Federung, die auch Touren im leichten Gelände ermöglichen. Sie sind somit eine Art Alleskönner unter den Rädern“, erklärt Anja Knaus vom schweizerischen E-Bike-Pionier Flyer. Hersteller Stevens hat sogar eine eigene Bike-Kategorie namens „E-Crossover“ ins Leben gerufen. Der Bereich umfasst acht komplett unterschiedliche Modelle. „Darin stehen vollgefederte Mountainbikes neben City-Tiefeinsteigern“, sagt Geschäftsführer Jacob von Hacht.

Alltagstauglich und geländegängig

So groß die Modellpalette inzwischen ist, die Räder der verschiedenen Hersteller weisen viele Parallelen auf: Sie besitzen in der Regel breite Reifen, wirken meist sportlich und sind robust, sodass sie gut im Gelände gefahren werden können. Andererseits können mit ihnen auch bequem Alltagsfahrten und längere Trekkingtouren unternommen werden, weil sie mit Gepäckträger, Licht und Schutzblechen ausgerüstet sind. Ebenfalls zur Ausstattung gehört meist ein Elektromotor.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das alles trifft auch auf das getestete Sinus ix12 von Winora zu. Dabei handelt es sich in diesem Fall um einen Tiefeinsteiger, erhältlich sind aber auch klassische Damen- und Herrenräder.

E-Bike Winora Sinus ix12 im Test

Das Winora Sinus ix12 bewährt sich in fast jedem Gelände und besticht durch eine lange Akkulaufzeit.

Der Sattel ist gut gefedert und fängt einige Bodenunebenheiten ab. Das Gleiche gilt für die Federgabel, die 63 Millimeter Federweg besitzt. Die Zwölf-Gang-Kettenschaltung Shimano Deore XT M8100 Shadow Plus bietet ausreichend Variabilität für verschiedene Anforderungen. Mit 85 Newtonmeter ist der Bosch-Motor Performance CX der vierten Generation äußerst durchzugsstark, was sich sowohl bei Anstiegen als auch beim Beschleunigen positiv bemerkbar macht.

Seine Energie erhält er aus einem Bosch-Akku mit 500 Wattstunden Leistung. Ein zweiter Akku kann angebracht werden. Dann ist die Reichweite mit weit über 100 Kilometern bei leichter bis mittlerer Unterstützung sehr komfortabel. Ob Durchschnittsgeschwindigkeit, Restakkulaufzeit oder gefahrene Kilometer: Auf dem großen Display des Fahrradcomputers werden viele Parameter angezeigt.

Am Sinus ix12 wurden auch andere hochwertige Komponenten verbaut – etwa gut dosierbare, hydraulische Scheibenbremsen oder die grobstolligen Schwalbe-Smart-Sam-Reifen, die für eine gute Traktion und viel Grip sorgen. Mit 27,5-Zoll-Rädern besitzt das Sinus ix12 eine typische MTB-Größe. Der Rahmen ist aus Aluminium, sodass das Rad stabil, aber beileibe kein Leichtgewicht ist. Gut 24 Kilogramm bringt es auf die Waage.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Auch der Preis hat Gewicht: Ab 3500 Euro werden für Sinus ix12 verlangt. Das ist für E-SUV durchaus normal. Trotzdem sind die Räder im Trend und derzeit stark nachgefragt. Dass Fahrrad-SUV eher zum hochpreisigen Segment gehören, passt zu ihren vierrädrigen Vorbildern. Anders als mit Autos darf man mit ihnen aber tatsächlich ruhigen Gewissens abseits von Straßen auf Flur und Feld unterwegs sein.

Sportlich durchs Gelände

Ein anderes Crossoverrad ist das Gravelbike. Darin vereinen sich Mountainbikes und Rennräder. Sie sind im Vergleich zu SUV die sportlichere Variante für Fahrten auch abseits von Straßen und asphaltierten Fahrradwegen. Allerdings ist ihre Grundausstattung meist minimalistisch, sodass sie sich nicht unbedingt für mehrtägige Touren eignen. Viele Modelle können aber etwa mit Gepäckträgern und Licht nachgerüstet werden, einige werden gleich damit angeboten. Zumeist besitzen Gravelbikes keine Federungen, allerdings fangen Carbongabeln sowie die verglichen mit Rennrädern breiten, nicht zu fest aufgepumpten Reifen Unebenheiten ein wenig ab. Meist sind sie sehr leicht und können gut auch ein paar Meter getragen werden.

Laden Sie sich jetzt hier kostenfrei unsere neue RND-App für Android und iOS herunter

Mehr aus E-Mobility

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.