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Für Kleinwagen und Kompakt-SUV

ADAC-Winterreifentest 2022: Viele überzeugen – einige versagen

Insgesamt 33 Modelle hat der ADAC in seinem neuen Winter­reifen­test praktisch erprobt.

Insgesamt 33 Modelle hat der ADAC in seinem neuen Winter­reifen­test praktisch erprobt.

Wer sich für die kalte Jahreszeit neue Pkw-Winterreifen zulegen will, dem könnte der jüngste ADAC-Winter­reifen­test Orientierungs­­hilfe bieten. Der Automobilclub hat insgesamt 33 Modellen diverser Hersteller im Kleinwagen­format 185/65 R15 (T) sowie in der Dimension 215/60 R16 (Kompakt-SUV) auf den Zahn gefühlt. Neben etlichen gut benoteten und soliden Reifen finden sich auch einige mangelhafte Exemplare. Statt nur den Blick auf die Gesamtnote zu richten, empfiehlt der ADAC außerdem einen kritischen Vergleich in den Kategorien Bremsweg und Verschleiß.

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Als besonders verschleißarme Modelle mit Laufleistungen jenseits der 40.000 Kilometer werden in der 215/60-R16-Kategorie unter anderem Sava Eskimo HP2, Matador MP93 Nordica oder Michelin Alpin 6 genannt. Bereits nach rund 24.000 Kilometern Fahrleistung ist hingegen der Coopertires WM-SA2 verschlissen, der auch aufgrund mäßiger Performance im 215/60-R16-Ranking mit der Gesamtnote 3,7 den letzten Platz belegt. Testsieger in der SUV-Kategorie ist der Continental Winter Contact TS870 mit der Gesamtnote 2,1. Ebenfalls mit 2,1 wurde der Dunlop Winter Sport 3 bewertet. Auf den Rängen drei und vier folgen jeweils mit der Gesamtnote 2,3 der Goodyear Ultragrip Performance+ sowie der Michelin Alpin 6.

Bei den Kleinwagen­reifen siegte mit dem Wintercontact ebenfalls ein Reifen von Continental. Wie die zweit- und drittplatzierten Modelle Goodyear Ultragrip 9 und Semperit Speed-Grip 5 erhielt er die Gesamtnote 2,2. Ebenfalls mit einem „gut“ wurde der Michelin Alpin 6 bewertet, der auf Platz vier landete. Der Michelin empfiehlt sich außerdem mit dem zweitkürzesten Bremsweg von 80 auf null km/h auf nassem Asphalt. Mit 37,7 Meter musste er sich lediglich dem Bridgestone Blizzak ML005 (36,2 Meter) geschlagen geben, der mit der Gesamtnote 3,0 auf Rang sieben landete. Besonders lange Bremswege wurden bei den Modellen Imperial Snowdragon HP (45,7 Meter) sowie Wanli SW611 (47,7 Meter) gemessen. Beide Probanden landeten im Gesamtranking mit den Noten 5,3 und 5,5 abgeschlagen auf den hinteren Plätzen.

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RND/SP-X

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