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Ab Ende 2023 in Deutschland zu haben

Volkswagen stellt Studie der E-Limousine ID. Aero vor

Der ID.Aero in einer Vorserienform, die laut Volkswagen aber schon recht seriennah sein soll.

Was von Volkswagen als „Weltpremiere“ angekündigt wurde, war eher eine Vorpremiere. Denn der ID. Aero, der in China und per Youtube präsentiert wurde, ist noch eine Studie und wird bis Ende 2023 auch nicht auf deutschen Straßen zu sehen sein. Denn erster Bewährungsort für den Aero wird zunächst der chinesische Markt sein. Für den wurde die viertürige Limousine auch entwickelt. Dass er geräumig und edel wirkt, ist demzufolge kein Zufall – denn die chinesischen Kunden mögen es eben luxuriös und großzügig im Innenraum.

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Der Wagen, den VW in der gehobenen Mittelklasse positioniert, soll aber nicht nur dem geneigten Publikum zwischen Peking und Shanghai gefallen – der ID. Aero wird, hinreichend selbstbewusst, als Weltauto bezeichnet. Ein auf den nordamerikanischen und europäischen Markt zugeschnittenes Serienmodell soll 2023 vorgestellt werden und dann für diese beiden Märkte in Emden vom Band laufen.

Klare Linienführung, prägnantes Heck: der ID. Aero in der Rückansicht.

Klare Linienführung, prägnantes Heck: der ID. Aero in der Rückansicht.

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Ein erster Blick auf die Karosserie zeigt viel (Aero-)Dynamik. Eine recht symmetrisch verlaufende Kurve von A- bis zur C-Säule und eine Motorhaube, deren Linienführung sich über die Frontscheibe bis zum schwarzen Glasdach zieht, sorgt für eine elegante Erscheinung, der Volkswagen auch den hervorragenden cW-Wert von 0,23 zuschreibt.

Um derlei Werte zu erreichen, verzichtete man auf klassische Türgriffe. An deren Stelle treten beleuchtete Touchflächen, die bei Berührung die Türen öffnen. Auch die Felgen schließen bündig mit den Radkästen ab. Ihr an Turbinen angelehntes Design soll auch zur Erreichung des niedrigen Luftwiderstandswertes beitragen. Hohe Aerodynamik bedingt in der Erfolgsgleichung zukünftiger Elektromobile auch eine hohe Reichweite. Die gibt VW selbstbewusst mit bis zu 620 Kilometern WLTP an. Der Batteriewert soll 77 kWh betragen.

Auch der ID. Aero basiert auf Volkswagens neuer Elektroplattform MEB (Modularer E-Antriebs-Baukasten), auf der zuletzt der ID.5 veröffentlicht wurde. Er ist zwar das sechste Fahrzeug, das auf dieser Plattform entsteht, trägt aber einen anderen Namen. Denn ID.6 ist bereits doppelt vergeben. Der eine, ein SUV im Touareg-Format auf der MEB-Plattform, ist ebenfalls für den chinesischen Markt konzipiert und wurde bereits 2021 vorgestellt. In Deutschland soll der ID.6 unter dem Projektnamen „Trinity“ 2026 als Limousine im eigens erstellten neuen Werk in Wolfsburg vom Band laufen.

Schlank und dynamisch: Der ID. Aero soll mit einem cW-Wert von 0,23 auskommen.

Schlank und dynamisch: Der ID. Aero soll mit einem cW-Wert von 0,23 auskommen.

Der ID. Aero ist also der Erste seiner Art mit einem eigenen Namen statt fortlaufender Nummer, der dezent auf weitere aerodynamische Besonderheiten hinweist wie etwa die Matrixscheinwerfer, die ebenfalls bündig in die Fahrzeugfront integriert sind. Weitere Tagfahrlichtelemente befinden sich in den Wabenstrukturen seitlich in den Scheinwerfermodulen sowie im unteren Stoßfänger. Spannend wird sein, welche Elemente der schlanken Autoschönheit Einzug in die Serie halten werden. Aber da hat VW ja die Erwartungen schon recht hoch angesetzt mit der Definition „seriennah“.

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