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Whatsapp stellt Newsletter ein: Diese Alternativen gibt es

  • Am 7. Dezember 2019 ist Schluss. Unternehmen dürfen dann keine Whatsapp-Newsletter mehr verschicken.
  • Das trifft viele Unternehmen – und Nutzer fragen sich, worüber sie die Newsletter nun empfangen sollen.
  • Facebook-Messenger, Telegram oder Notify – das sind die Alternativen.
David Sander
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Hannover. Bereits im Sommer 2019 hatte Whatsapp angekündigt, eine Änderung der AGB vorzunehmen und Newsletter sowie Massennachrichten nicht mehr zuzulassen. Ab dem 7. Dezember 2019 wird es nun so weit sein – Whatsapp-Newsletter sind Geschichte. Interessanterweise geht selbst aus den bisherigen Geschäftsbedingungen hervor, dass der Versand von Unternehmens-Newslettern eigentlich nicht zulässig ist, weil Whatsapp nie für den Massenversand bestimmt war. Das schien vielen Unternehmen nicht wichtig oder sie wussten es schlichtweg nicht.

Unternehmen müssen andere Kanäle wählen

Whatsapp ist einer der beliebtesten Messenger-Dienste in Deutschland. Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen die Facebook-Tochter als Newsletter-Kanal nutzten anstatt der angestaubten E-Mail. Ob Verbraucherforen wie Mydealz, Zeitungen wie die „Süddeutsche Zeitung“, Magazine wie die „Cosmopolitan“ oder gar Möbelhäuser und Finanzdienstleister – Whatsapp-Newsletter wurden von diversen Unternehmen eingesetzt.

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Nun müssen sie sich andere Kanäle suchen, um ihre Abonnenten zu erreichen. Für die Kunden bedeutet das: Möchte man einen Newsletter weiterhin erhalten, muss man unter Umstände eine komplett neue App installieren oder gar ein Nutzerkonto eröffnen.

Diese Alternativen gibt es

  • Facebook-Messenger: Ähnlich prominent wie Whatsapp. Der Messenger ist der Instant-Messaging-Dienst von Facebook. Vorteil: Jeder, der bereits bei Facebook angemeldet ist, kann den Messenger einfach nutzen. Nachteil: Wer kein Facebook-Konto hat, muss sich erst eins erstellen.
  • Telegram: Der kostenlose, Cloud-basierte Instant-Messaging-Dienst wird in Deutschland zunehmend beliebter, seit Whatsapp von Facebook übernommen wurde. Telegram wurde 2013 vom russischen Unternehmer Pawel Durow gegründet und versteht sich nach eigenen Angaben als ein Non-Profit-Unternehmen. Vor- und Nachteile zugleich sind wieder die Voraussetzung eines Nutzerkontos beziehungsweise die Installation der App.
  • Notify-App: Notify (ehemals Insta News) ist im Prinzip die Plattform für unterschiedliche Newsletter-Dienste. Dabei bietet sie eine große Auswahl an Kanälen an. Die kostenlose App schickt einem eine Benachrichtigung über News von den Unternehmen, denen man folgt. Der große Vorteil: Im Gegensatz zu anderen reinen Messenger-Apps ist Notify explizit auf Newsletter spezialisiert.