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Whatsapp-Änderungen 2020: Damit müssen Nutzer im neuen Jahr rechnen

  • Whatsapp führt im neuen Jahr eine Reihe an Änderungen ein.
  • Für Aufregung dürfte vor allem das Thema Werbung sorgen.
  • Ein Überblick über neue Whatsapp-Funktionen, die 2020 kommen.
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Hannover. Whatsapp ist der weltweit meistgenutzte Instant-Messagingdienst. Jeden Tag verwenden Millionen Menschen den Service, um Nachrichten, Bilder und Videos zu verschicken oder um Internetanrufe zu tätigen. Allein in Deutschland greifen laut Statista-Umfrage 95 Prozent der Befragten auf Whatsapp als Messenger ihres Vertrauens zurück.

Wie sich das Vertrauen der Menschen in Whatsapp 2020 entwickelt, wird maßgeblich davon abhängen, wie die zahlreichen Änderungen, die der seit 2014 zu Facebook gehörende Messengerdienst in diesem Jahr einführen will, bei den Nutzern ankommen. Zwar sind längst nicht alle davon nachteilig – manche Updates dürften Nutzer aber dennoch verprellen. Die wichtigsten Whatsapp-Änderungen für Deutschland im Überblick.

Werbung auf Whatsapp: kommt sie oder nicht?

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Sicherlich das umstrittenste Thema im Zusammenhang mit dem Messenger: Werbung. Bereits im Mai 2019 kündigte Facebook an, Nutzern ab dem neuen Jahr Werbung von Unternehmen in der Statuszeile einzublenden. Wer sich zukünftig Statusmeldungen ansieht, soll dann zwischendurch bildschirmfüllende Werbung angezeigt bekommen. Werbeeinblendungen in privaten Chats seien laut dem Unternehmen bisher nicht geplant.

Ab wann genau Whatsapp mit Werbung erscheint, war bislang unbekannt. Inzwischen berichtet das Wall Street Journal allerdings, dass Facebook seine Pläne für die Einführung von Werbung in Whatsapp vorerst gestoppt habe. Demnach sei die zuständige Abteilung aufgelöst und bereits geschriebener Programmcode zurückgezogen worden. An seiner Absicht, Werbung in Whatsapp zu einem unbekannten, späteren Zeitpunkt zu implementieren, hält das Unternehmen nach wie vor fest.

Keine Exportfunktion für Whatsapp-Chats

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Seit Januar können Nutzer in Deutschland keine einzelnen Chatverläufe mehr exportieren. Hintergrund dürfte ein verlorener Patentstreit mit dem kanadischen Softwareunternehmen Blackberry sein, der vor dem Landesgericht München verhandelt wurde. In den Klagen ging es auch um ein Patent zum Verschicken von Chatverläufen.

Bisher war es möglich, Unterhaltungen mit bis zu 40.000 aktuellen Nachrichten als „.txt“-Dateien zu exportieren und außerhalb der App abzuspeichern. Damit ist nun, zumindest für Nutzer in Deutschland, Schluss.

Weiterhin möglich ist, komplette Chatverläufe in der Cloud zu speichern – allerdings wird dabei die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterbrochen. Zudem kann in den Einstellungen einzelner Chats ausgewählt werden, dass sämtliche Medien wie Fotos, Videos oder Audiodateien automatisch auf dem Gerät gespeichert werden.

Support-Ende für ältere Smartphones – kein Whatsapp mehr für Windows Phones

Whatsapp beendet den Support für ältere Betriebssysteme zum 1. Februar 2020. Betroffen sind Geräte, auf denen Android 2.3.7 und älter sowie iOS 8 und älter installiert sind. Zwar kann der Messenger über den Stichtag hinaus noch verwendet werden, neue Accounts erstellen oder bestehende verifizieren wird dann aber nicht mehr funktionieren.

Bereits seit dem 31. Dezember 2019 ist der Support für Windows Phones eingestellt, die App im Microsoft Store ist nicht mehr verfügbar. Als Grund nennt Whatsapp in einer Stellungnahme den Entwicklungsstopp für diese Betriebssysteme.

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Dark Mode in Whatsapp

Ein Update, das auf Zuspruch stoßen dürfte, ist der Dark Mode, der inzwischen in vielen Apps auswählbar ist. Über den Verdunkelungsmodus lässt sich die Helligkeit einer App regulieren, was sowohl Akkuleistung als auch Augen schonen soll. In einer Beta-Version testet Whatsapp bereits die drei Darstellungsformen „System Default“, „Light Theme“ und „Dark Theme“. Wann das Update für den Dark Mode kommt, ist bislang noch nicht bekannt.

Mit Facebook Pay in Whatsapp bezahlen

Mitte November 2019 startete Facebook sein neues Bezahlsystem „Facebook Pay“ in den USA. Der Dienst soll schrittweise in allen Facebook-Produkten, darunter Whatsapp, Instagram, Facebook-App und Messenger, zum Bezahlen, Verschicken oder Spenden von Geld verfügbar sein.

Laut dem Branchenmagazin „The Verge“ soll das Unternehmen mit den meisten Kreditkartenanbietern sowie Stripe, Paypal und anderen Onlinebezahldiensten zusammenarbeiten. Wann genau Facebook Pay international verfügbar ist, sei nicht bekannt. In Indien wird die Bezahlfunktion in Whatsapp bereits seit Mitte 2019 getestet.

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Whatsapp bald mit selbstlöschenden Nachrichten

Die Informationswebsite WABetaInfo berichtet regelmäßig, dass Whatsapp an einer neuen Funktion arbeite, wodurch Nachrichten automatisch nach einer bestimmten Zeit gelöscht würden. Die Zeiträume sollen dabei individuell anpasspar sein. Zudem soll es eine Option geben, die Selbstlöschfunktion abzuschalten.

Andere Messengerdienste wie Signal oder Telegram verfügen bereits über eine solche Funktion. In welchem Update Whatsapp die selbstlöschenden Nachrichten einführt, steht noch nicht fest.

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