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Wegen Verstoß: “Fortnite”-Macher Epic Games nicht länger Teil des Apple-Entwicklerprogramms

  • Apple hat Epic Games aus seinem Entwicklerprogramm verbannt.
  • Mit diesem Schritt ist es der „Fortnite“-Firma nicht mehr möglich, neue Apps oder Updates im App-Store einzureichen.
  • Als Grund für den Rauswurf nannte Apple einen Verstoß gegen die Richtlinien der App-Store Plattform.
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San Francisco. Apple hat die Firma hinter dem populären Online-Spiel "Fortnite" wie angekündigt aus seinem App-Entwicklerprogramm entfernt. Das bedeutet unter anderem, dass Epic Games keine neuen Apps oder Updates mehr einreichen kann. Apple bezog sich in einer unter anderem vom Finanzdienst Bloomberg veröffentlichten Stellungnahme am Freitag darauf, dass die "Fortnite"-Macher gegen die Regeln der App-Store-Plattform verstießen.

Epic Games wollte In-App-Käufe selber abwickeln

Eine Richterin hatte es Apple diese Woche vorläufig untersagt, auch die Tochterfirma Epic International aus dem Entwicklerprogramm zu werfen, bei der die Grafik-Technologie Unreal Engine angesiedelt ist. Unreal Engine wird auch von anderen App-Entwicklern genutzt. Beim Vorgehen gegen “Fortnite” und Epic Games griff die kalifornische Richterin dagegen nicht ein.

Epic wollte sich nicht mehr an die seit mehr als einem Jahrzehnt geltende Vorgabe halten, dass virtuelle Artikel in dem Spiel auf iPhones und iPads nur über das System der In-App-Käufe von Apple angeboten werden können, bei dem Apple 30 Prozent des Kaufpreises einbehält.

Verbotene Funktion wurde trotzdem angeboten

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Nachdem der iPhone-Konzern Änderungen an den Geschäftsbedingungen abgelehnt hatte, bauten die Entwickler in die App die vertraglich verbotene Möglichkeit ein, die Artikel auch direkt bei Epic zu kaufen. Dafür wurde eine versteckte Funktionalität in der Anwendung aktiviert, die Epic an den App-Prüfern des Konzerns vorbeigeschmuggelt hatte. Noch am selben Tag warf Apple die “Fortnite”-App unter Verweis auf den Regelverstoß aus dem App Store.

RND/dpa

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