Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Virales Biden-Video: Twitter markiert Clip als manipuliert

Joe Biden ist ehemaliger US-Vizepräsident und Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten.

Joe Biden ist ehemaliger US-Vizepräsident und Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten.

San Francisco. Twitter hat ein Video eines Wahlkampfauftritts des Ex-US-Vizepräsidenten Joe Biden, das von Anhängern von US-Präsident Donald Trump sinnentstellend geschnitten wurde, als "manipuliertes Medium" markiert. Der Warnhinweis wurde allerdings nur den Twitter-Anwendern angezeigt, die den Verbreitern der Manipulation folgen. Beim direkten Aufruf des Tweets in der Detailansicht fehlte die Markierung. Ein Twitter-Sprecher sagte dem US-Portal Politico, man arbeite an einer Fehlerbeseitigung.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

In dem manipulierten Video scheint Biden bei einem Wahlkampf-Auftritt in Kansas City zu sagen, man könne nur Trump wiederwählen ("We can only re-elect Donald Trump"). Abgeschnitten wurde der darauf folgende Halbsatz "wenn wir tatsächlich bei diesem kreisförmigen Exekutionskommando hier mitmachen wollen". Biden deutete damit auf den innerparteilichen Zwist in der Demokratischen Partei bei der Suche nach einem Trump-Herausforderer hin. "Wir brauchen einen positiven Wahlkampf", lautete der darauf folgende Satz.

Trump-Berater teilte manipuliertes Video

Das sinnentstellend gekürzte Video war zunächst von dem Trump-Berater Dan Scavino, der im Weißen Haus die Positionen eines "Director of Social Media" einnimmt, auf Twitter und Facebook verbreitet worden. Trump verhalf dem Beitrag auf Twitter mit einem Retweet am Wochenende zu einer großen Reichweite.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Nachdem sich Twitter-Nutzer massenhaft über das Video beschwert hatten, teilte der Kurznachrichtendienst mit, man habe festgestellt, dass das Video gegen seine Regeln gegen synthetische und manipulierte Medien verstoße, und bezeichnete das Video als manipulierten Inhalt. Zu diesem Zeitpunkt wurde es bereits mehr als fünf Millionen Mal angesehen und mehr als 20.000 Mal retweetet. Facebook unternahm keine Schritte gegen die Verbreitung des manipulierten Videos.

RND/dpa

Mehr aus Digital

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen