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Verbraucherzentrale warnt: Vermeintliche “Freunde” fragen im Netz nach Geld

  • Wer in Emails von Fremden nach Geld gefragt wird, ist skeptisch. Online-Betrüger geben sich nun auch als Freunde aus.
  • Die Verbraucherzentrale warnt vor derartigen Mails - Geld soll in diesen Fällen häufig per Geldtransfer-Dienst überwiesen werden.
  • Generell sollten Menschen, die solche Mails erhalten, skeptisch sein.
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Düsseldorf. Online-Kriminelle setzen bei ihren Betrugsversuchen immer häufiger auf die persönliche Schiene. Sie geben sich in E-Mails zum Beispiel als Freundin oder Bekannter aus, die oder der wegen eines Notfalls im Urlaub dringend Geld benötigt, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Diese Summe sollte am besten schnell per Geldtransfer-Dienst überwiesen werden, heißt es weiter. Spätestens an diesem Punkt sollten die Alarmglocken schrillen.

Absicherung: Immer den Absender kontaktieren

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Skepsis ist die beste Reaktion auf so eine E-Mail. Oft offenbart bereits der Blick auf die Absenderadresse, dass es sich hier wohl um Betrüger handelt. Doch selbst wenn die Nachricht tatsächlich von der richtigen Mail-Adresse des Freundes stammt, ist das keine Garantie für ihre Echtheit: Das Konto könnt gehackt worden sein.

Darum gilt immer der Rat: Den Absender auf anderem Weg kontaktieren und sich absichern, ob derjenige von der Nachricht weiß. Stellt sich die dramatische Bettelei als Betrug heraus, sollte man diesen bei der Polizei anzeigen, raten die Experten. Vorher die Mail nicht löschen, um sie gegebenen falls an die Behörden weitergeben zu können.

Soziale Medien: Daten lassen sich oft einsehen

Wie kommen die Betrüger überhaupt auf die Verbindungen zwischen Nutzern und die eigene Mail-Adresse? Das sei etwa über öffentlich sichtbare Freundschaftslisten in sozialen Netzwerken möglich, oder Mitarbeiterkontakte auf Firmenwebseiten, wie die Verbraucherschützer erläutern. Ein weiterer Grund also, um mit den eigenen Daten online möglichst sparsam und bedacht umzugehen.

RND/dpa

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