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“Valorant Release”: Neuer Taktik-Shooter von Riot Games ab sofort kostenlos spielbar

  • Die Vollversion von "Valorant" wurde veröffentlicht und ist kostenlos spielbar.
  • Der Egoshooter erinnert spielerisch an “Counter-Strike”, optisch an “Overwatch”.
  • Das Spiel ist seit Jahren bei den “League of Legends”-Machern Riot Games in Entwicklung.
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Der Taktik-Shooter “Valorant” hat die Beta-Phase verlassen und steht ab sofort kostenfrei für jeden Spieler zur Verfügung. Das Ende der Beta wurde bereits am 28. Mai um 18 Uhr eingeläutet, danach war das Spiel einige Tage offline. Nun können Spieler sich seit dem 2. Juni 2020 um 7 Uhr deutscher Zeit ganz offiziell in die Schlacht stürzen und dabei auch einige Neuerungen in Augenschein nehmen.

“Valorant" Release: Spielstart von Version 1.0 bringt diese Neuerungen mit

Mit der Vollversion von “Valorant” sind gleichzeitig auch die Patchnotes sowie einige Worte der Entwickler online gegangen:

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  • Neue Agentin Reyna
  • Neue Karte Ascent für kleine Positions- und Zermürbungskämpfe
  • Spielmodus Spike-Ansturm (Beta-Phase)
  • Verbesserungen für die Charaktere Sage, Omen, Raze, Jett und Phoenix
  • Die bereits bekannte Karte Split wurde leicht angepasst

Die vollständigen Patchnotes gibt es hier.

“Valorant” Download: So kann man “Valorant” spielen

Der 5vs5-Taktik-Shooter kann kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Bei dem neuesten Titel von Riot Games handelt es sich um ein Free2Play-Spiel, lediglich im Ingame-Shop können Spieler Geld ausgeben, zum Beispiel für neue Designs von Charakteren oder Waffen.

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Wer spielen möchte, benötigt darüber hinaus ein kostenfreies Riot-Konto. Durch Angabe und Bestätigung der E-Mail-Adresse kann das Spiel gedownloadet werden. Der Download des Clients ist über die offizielle Website des Spiels möglich. Der Shooter ist lediglich 7,9 GB groß.

Zwingend notwendig ist ebenfalls die Installation des Anti-Cheat-Programms “Vanguard”, das zum Spielen aktiviert sein muss.

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“Valorant”: Wie ist es im Vergleich zu “Counter-Strike” und “Overwatch”?

“Valorant” wurde in den letzten Wochen mit vielen Spielen verglichen:

  • Wie in “Counter-Strike” treten zwei Teams (5vs5) gegeneinander an. Ein Team will einen “Spike” platzieren und zünden, das andere muss es stoppen.
  • Wie in “Counter-Strike” verdienen Spieler durch bestimmte Erfolge Geld, das sie vor jeder Runde für Waffen und Ausrüstung investieren können.
  • Wie in “Rainbow Six: Siege” gewinnt oft das Team, das den besseren Überblick über die Map behält und taktisch wichtige Bereiche kontrolliert.
  • Wie in “Overwatch” wählen Spieler Helden mit mächtigen Fähigkeiten. Neun “Agenten” gibt es bis jetzt, neue sollen entwickelt werden.
  • Im Vergleich zu “Overwatch” kommen die Fähigkeiten seltener zum Einsatz. Sie müssen teilweise zwischen Runden gekauft werden und sie sind weniger mächtig.

“Valorant” Beta: Wann und wo beginnt sie, wann endet die Beta?

  • Die Beta läuft schon: Sie begann am 7. April.
  • Neben Europa spielen Kanada, die USA, die Türkei und Russland mit. Andere Teile der Welt werden erst in den kommenden Monaten freigeschaltet.
  • Ein Enddatum der Beta ist noch nicht bekannt.

“Valorant”: Wie komme ich in die Beta?

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Es ist umständlich. Leider können sich Spieler nicht einfach anmelden, sie müssen einen mehrschrittigen Prozess durchstehen.

  • Freigegeben ist das Spiel ab 16 Jahren.
  • Zuerst brauchen Spieler ein Konto bei Riot Games. Wer bereits “League of Legends” gespielt hat, der hat schon eines.
  • Außerdem brauchen Spieler ein Konto bei der Streamingplattform Twitch.
  • Schließlich müssen sie die beiden Konten verbinden: Das geht auf Twitch unter Einstellungen > Verbindungen
  • Dann müssen sie speziell gekennzeichnete “Valorant”-Streams auf Twitch schauen. Das ist zumindest zum Start der Beta einfach. “Valorant” ist gerade das populärste Spiel auf der Plattform.

“Valorant”: Hardwareanforderungen und FPS

Es soll immer alles flott gehen: Spieler in großen Städten auf der ganzen Welt sollen “Valorant” mit einem Ping unter 35 ms spielen können. Und selbst zehn Jahre alte Windows-PCs sollen das Spiel zum Laufen bekommen. Es gibt drei Leistungsstufen:

  • Für 30 FPS reichen ein Intel Core 2 Duo E8400 und integrierte Intel HD 3000-Grafik.
  • Flüssige 60 FPS verlangen nach einem Intel Core i3-4150 und Geforce GT 730-Grafik.
  • Rasante 144 FPS sind ab einem Intel Core i5-4460 und Geforce GTX 1050 TI-Grafik drin.
  • In jedem Fall benötigt: Windows 7, 8 oder 10 (64 Bit), 4 GB RAM und 1 GB Grafikspeicher.

Wann erscheint “Valorant” und was wird es kosten?

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Das Spiel ist und bleibt Free to Play. Nur “kosmetische Inhalte” sollen verkauft werden. Erscheinen soll es im Sommer diesen Jahres.

“Valorant” auf Twitch: Welche Streamer spielen es?

Wer in die Beta will, der kann bei den vielen Streamern zuschauen, die aktuell “Valorant” spielen und die “Drops” aktiviert haben. Nebenbei können Interessierte so schon einmal die Maps studieren und sich ein paar Taktiken abschauen. Populäre Streamer, die “Valorant” spielen:

Valorant: Alle Agenten im Überblick

Welchen Agenten sollen Spieler auswählen? Die Frage ist nicht unwichtig. Aber sie spielt eine kleinere Rolle, als in vielen anderen Team-Shootern. Die Agenten sind sich teilweise ähnlich, ihre Fähigkeiten nicht unbedingt spielentscheidend. Jeder Agent hat vier Fähigkeiten; zwei müssen im Waffenmenü eingekauft werden, eine Signatur-Fähigkeit ist automatisch jede Runde verfügbar, und die mächtige Ultimate kann nur durch Kills aufgeladen werden.

Fünf Valorant-Agenten sind zu Beginn freigeschaltet:

  • Brimstone ist ein Allrounder. Er kann Spieler mit einer Erhöhung der Feuerrate unterstützen, Brandgranaten werfen, eine Rauchgranate auf der Map platzieren oder einen großflächigen Bereich bombardieren lassen.
  • Jett setzt auf Geschwindigkeit. Sie kann Rauchgranaten werfen, nach oben oder nach vorn springen und Gegner mit speziellen Wurfmessern bearbeiten.
  • Phoenix greift an und verbrennt Gegnern die Füße. Er kann einen Feuerwall platzieren, Blendgranaten und Feuerbälle werfen und sich mit seiner Ultimate automatisch wiederbeleben.
  • Sage ist die Heilerin. Sie kann Gegner verlangsamen, eine Mauer errichten, Charaktere langsam heilen und sie mit der Ultimate wiederbeleben.
  • Sova hat Pfeil und Bogen im Gepäck. Er kann eine Drohne befehlen, Gegner mit Pfeilen schocken oder ausspionieren, und mit seiner Ultimate durch Wände schießen.

Weitere fünf Valorant-Agenten müssen erst freigeschaltet werden:

  • Breach kämpft quer durch alle Mauern und Wände. Er kann Bomben und Blendgranaten durch Wände schießen, Gegner verwirren und in die Höhe schleudern.
  • Cypher ist der Spion. Er kann Stolperdrähte verlegen, eine Kamera platzieren, Gegner verlangsamen, und mit seiner Ultimate zeigen, wo alle überlebenden Gegenspieler sich aufhalten.
  • Omen ist das Phantom. Er kann Gegner erblinden lassen, sich teleportieren und einen Bereich visuell blockieren.
  • Raze ist die Expertin für Explosionen. Sie wirft Cluster-Granaten, platziert Bomben und packt in ihrer Ultimate den Raketenwerfer aus.
  • Viper spezialisiert sich auf Gift und kann so Bereiche der Map kontrollieren. Sie schleudert Säurepfützen und Giftwolken in verschiedenen Formen.

Valorant: Wie ist das Gameplay? Erste Spieleindrücke

Wartend und hoffend zuzuschauen, wie andere Streamer Valorant spielen, ist eine frustrierende Geduldsprobe. Es zu spielen ist genau das Gegenteil: Schnell, direkt und voller Action. Vor allem erinnert Valorant an Counter-Strike. Die Duelle sind tödlich, die Runden kurz. Dafür gibt es viele: Bis zu 25 entscheiden, welches Fünfer-Team gewinnt. So hat jedes Match Aufs und Abs. Auch sehr einseitige Partien nehmen mindestens eine Viertelstunde in Anspruch.

Der bunte Anstrich mit verschiedenen Helden erweist sich beim Spielen als eher dünn. Regelmäßig zum Einsatz kommen vor allem Fähigkeiten, mit denen Spieler Sichtlinien blockieren, oder die Map ausspionieren. Heiler müssen aufpassen, ob und wo es überhaupt noch etwas zu heilen gibt. Spiele wie Overwatch geben weniger reaktionsschnellen Spielern die Möglichkeit, ihr Team mit Support-Rollen zu unterstützen. Das funktioniert hier weniger gut: Jedes Teammitglied muss schnell und präzise schießen.

Die Grafik des Spiels ist vergleichsweise schlicht und einfach. Beim Spielen stört das nicht, im Gegenteil. Valorant läuft sehr flüssig, alles ist immer klar zu erkennen. Schließlich entscheidet bei Duellen jeder Sekundenbruchteil.

Wer Interesse an dem Spiel hat, sollte wahrscheinlich versuchen, bald einzusteigen: Jetzt ist es noch möglich, Karten, Waffen und Taktiken zu erforschen, ohne den Unmut des kompletten Teams auf sich zu ziehen. Wer auf Dauer dabei bleiben will, der sollte sich feste Mitspieler suchen.

Jan Bojaryn

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
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