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Update der Corona-Warn-App am 16. April: Einchecken mit QR-Code möglich

  • Am 16. April steht ein neues Update der Corona-Warn-App an.
  • Nutzern soll es dann möglich sein, per App in ein Restaurant oder bei einer Veranstaltung einzuchecken.
  • Bei einen positiven Fall werden die Gäste, die die App ebenfalls nutzen, automatisch gewarnt – die Gesundheitsämter sollen damit entlastet werden.
Alice Mecke
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Hannover. Die Corona-Warn-App der Bundesregierung erhält ein neues, langersehntes Update. Mit der Version 2.0, die ab 16. April verfügbar sein soll, ist es möglich, beim Betreten von Restaurants oder beim Besuch von Veranstaltungen per QR-Code einzuchecken. Falls ein Gast nach dem Besuch positiv auf Covid-19 getestet wird, kann er das Ergebnis an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermitteln. Andere Gäste, die die gleiche Veranstaltung besucht haben, erhalten dann eine Warnung via Corona-App.

„Mit dem nächsten Release zeitnah nach Ostern ist die Erweiterung der CWA (Corona-Warn-App, Anmerkung der Redaktion) um eine Funktionalität zur Eventregistrierung vorgesehen“, erklärte das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage von „Tagesschau.de“.

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Automatische Warnung ohne Umweg über das Gesundheitsministerium

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt derzeit beispielsweise die Tracing-App Luca. Um Luca nutzen zu können, müssen allerdings persönliche Daten wie Name und Telefonnummer zur Registrierung angeben werden. Die Daten der Gäste werden dann im Falle einer Neuinfektion gesammelt an das Gesundheitsamt übermittelt, das dann die Kontaktnachverfolgung übernehmen soll. Doch aufgrund der Vielzahl an Fällen, kommen die Gesundheitsämter derzeit kaum hinterher.

Die Corona-Warn-App will daher anders vorgehen. Nutzer müssen nicht ihren Namen, ihre Telefonnummer oder die E-Mail-Adresse angeben. Die persönlichen Daten über den Besuch werden „automatisiert im CWA-eigenen Kontakttagebuch auf dem Endgerät“. Das heißt, dass sie nur auf dem Smartphone gespeichert werden, so das Gesundheitsministerium. Bei einem Corona-Fall werden alle Gäste über die App gewarnt, so wie es bislang schon bei einer Risikobegegnung der Fall war. Die Gesundheitsämter haben somit keinen Mehraufwand.

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Ein QR-Code für Luca, CWA und Co.

Um den Besuch so einfach wie möglich zu gestalten, sollen die unterschiedlichen Apps nur einen einzigen Code nutzen. „Der QR-Code der CWA wird in einer Form bereitgestellt, dass andere Apps der digitalen Kontaktlistenerfassung, wie zum Beispiel Luca, diesen in ihren eigenen QR-Code integrieren können und somit ein Check-in beider Anwendungen mit einem QR-Code möglich ist“, erklärt das Gesundheitsministerium.

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Corona-Schutzverordnung soll angepasst werden

Für das Ministerium bleibe die Corona-Warn-App dabei „das Mittel der Wahl, um unbekannte Risiken zu erkennen und Kontakte zu warnen. Die anonyme Eventregistrierung der CWA ist hauptsächlich für private Events gedacht“, also Familienfeiern oder Konferenzen. Um die Zettelwirtschaft in der Gastronomie eindämmen zu können, komme hingegen die Luca-App zum Einsatz. Sie helfe auch, bei Corona-Fällen schnell das Gesundheitsamt über weitere Kontakte zu informieren.

Die Corona-Schutzverordnungen der 16 Bundesländer schreiben derzeit überwiegend noch manuell geführte Gästelisten vor. Allerdings sei angedacht, diese Verordnungen anzupassen, indem man Gästen anbiete, alternativ per QR-Code einchecken zu können.

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Mehr als 26 Millionen Downloads

Bislang wurde die vom RKI herausgegebene Corona-Warn-App rund 26,5 Millionen Mal heruntergeladen (Stand: 26. März). Laut RKI wurden inzwischen mehr als elf Millionen Corona-Testergebnisse – positiv wie negativ – an die Nutzer übermittelt. Zudem wurden mehr als 310.000 positive Testergebnisse per App geteilt. Die Anwendung funktioniert auch in der Schweiz und in 16 EU-Mitgliedsstaaten, darunter Österreich, Italien und Spanien.

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