Twitter verschärft Regeln für Politiker-Tweets

  • Die Tweets von US-Präsident Donald Trump sorgen regelmäßig für Diskussionen - seine Tweets verstoßen gegen die Regeln des Dienstes, meinen Kritiker
  • Nun will Twitter einen Kompromiss finden.
  • Tweets von Politikern bleiben auch bei Regelverstößen online, allerdings in abespeckter Version.
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San Francisco. Twitter will die Verbreitung von Politiker-Tweets, deren Inhalt gegen Regeln des Kurznachrichtendienstes verstößt, künftig etwas bremsen. So sollen die Möglichkeiten eingeschränkt werden, solche Beiträge zu retweeten oder zu liken. Sie sollen auch nicht mehr in der algorithmischen Sortierung der Timeline auftauchen. Nutzer sollen neben solchen Tweets zudem einen Hinweis auf den Regelverstoß sehen können.

Das US-Unternehmen Twitter erklärte den Schritt in einer Mitteilung: "Diese Aktionen sollen die Reichweite des Tweets einschränken und gleichzeitig die Möglichkeit der Öffentlichkeit erhalten."

Tweets von Politikern bleiben online

Twitter hatte im Sommer erklärt, dass Tweets von Politikern auf der Plattform bleiben können, auch wenn sie Regeln des Dienstes verletzen. Das solle zum Beispiel in den Fällen passieren, wenn sie Nachrichtenwert haben oder es öffentliches Interesse daran gibt, dass die Inhalte verfügbar bleiben.

In den USA lösten unter anderem mehrere Tweets von Präsident Donald Trump Nutzer-Debatten darüber aus, ob sie gegen Regeln des Dienstes verstoßen. Zu den untersagten Inhalten gehören - ähnlich wie bei anderen Online-Plattformen - zum Beispiel Aufrufe zu Gewalt oder Hassrede.

RND/dpa

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