Support eingestellt: FBI warnt vor Nutzung von Windows 7

  • Bereits vor sechs Monaten hat Microsoft den Support für sein Betriebssystem Windows 7 offiziell eingestellt.
  • Dennoch läuft es nach wie vor auf vielen Computern.
  • Neben dem BSI warnt nun auch das FBI vor der Nutzung.
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Bereits seit gut einem Jahr warnen IT-Sicherheitsexperten Nutzer vor der Verwendung des veralteten Betriebssystems Windows 7. Für die Microsoft-Software gibt es seit dem 14. Januar 2020 keinen kostenlosen Support mehr. Dennoch ist das Betriebssystem nach wie vor auf vielen Rechnern aktiv. Zu Jahresbeginn belief sich die Zahl der Nutzer laut einer Berechnung des Sicherheitsunternehmens ESET auf 30 Prozent.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlichte daher schon im vergangenen Sommer eine Warnung. Von dem Support-Aus ist demnach auch das Smartphone-Betriebssystem Windows 10 Mobile betroffen. “Eine weitere Nutzung von Windows 7 und Windows 10 Mobile birgt daher hohe Risiken für die IT-Sicherheit, insbesondere, wenn das betroffene System oder Gerät mit dem Internet verbunden ist”, schreibt das BSI auf seiner Webseite. Das Ministerium empfiehlt Nutzern daher, die Software nicht mehr zu verwenden und das Betriebssystem zu wechseln.

Kostenloses Update auf Windows 10

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Auch das FBI hat nun kürzlich eine erneute Warnung ausgesprochen und über mögliche Gefahren durch Cyberangriffe informiert. In einem offiziellen Dokument erklärte die US-Behörde, dass Attacken auf die ungeschützte Windows-Version ansteigen. “Die Fortsetzung einer Nutzung von Windows 7 in einem Unternehmen gewährt Cyberkriminellen möglicherweise Zugang zu Ihrem Computersystem”, heißt es in dem Schreiben. Zwar ermöglicht Microsoft Unternehmenskunden einen weiteren kostenpflichtigen Windows-7-Support bis 2023, dennoch seien die Gefahren dadurch nicht gebannt, so die Behörde.

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Das Update auf die neueste Windows-Version 10 ist kostenlos. Nutzer können das aktuelle Betriebssystem über den Assistenten herunterladen und auf ihrem PC installieren. Allerdings muss der Computer die Systemanforderungen erfüllen. Ist ein Rechner mit Windows Vista, 7 oder 8 kompatibel, so sollte auch 10 fehlerfrei laufen. Wichtige Daten sollten vor dem Update extern gesichert werden.

RND/mkr

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