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„Star Wars: Squadrons“ im Test: Weltallaction im Kinoformat

  • In „Star Wars: Squadrons“ kämpfen Spieler in packenden Sternengefechten aufseiten der Rebellen oder des Imperiums.
  • Die Inszenierung erinnert an Hollywood-Blockbuster.
  • Für den fairen Fixpreis von 40 Euro liefert „Squadrons“ erstklassige Weltallaction im Kinoformat.
Robert Nößler
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„Volle Energie auf die Geschütze!“ Blasterhagel prasselt aus den Kanonenrohren des X-Wing-Jägers auf den mächtigen Zerstörer des Imperiums ein. Die Schilde des Weltraumkreuzers sind bereits lahmgelegt, nun feuert die fünfköpfige Rebellenarmada auf die Metallhaut des gigantischen Raumschiffs. Die verbliebenen Tie-Fighter können die Schmach nicht mehr abwenden. Mit einer gewaltigen Explosion bricht der Stolz der imperialen Luftflotte im Orbit auseinander – wieder eine Mission erfüllt.

Es sind Szenen wie aus einem Hollywood-Blockbuster, die PC- und Konsolenspieler im neuen EA-Spiel „Star Wars: Squadrons“ aus der Egoperspektive eines Kampfpiloten erleben. Abwechselnd auf der Seite der Neuen Republik und des Imperiums stürzen sie sich in spektakulär inszenierte Raumschlachten. In den Missionen müssen Geschwader feindlicher Jäger und Bomber ins Visier genommen, Eskortaufträge gemeistert oder Zerstörer eliminiert werden. Gegen die riesigen Schiffe des Imperiums zu kämpfen gehört zweifellos zu den Highlights im Spiel.

Spieler steuern acht verschiedene Raumschiffe

Insgesamt acht verschiedene Raumschiffe dürfen Spieler durch den Orbit navigieren. Die Solokampagne macht Piloten zunächst mit der Technik vertraut. Schubkontrolle und Zielerfassung haben auch Neulinge schnell drauf. Per Knopfdruck werden Kommandos als Funkspruch an die Kameraden gesendet, Raketenangriffe abgewehrt oder Nachschub geordert. Später können die Schiffe mit verschiedenen Lasergeschützen, Raketen, Minen oder speziellen Schilden ausgestattet werden. „Squadrons“ driftet dabei nicht in Komplexitäts- oder Taktikgeplänkel ab. Im Mittelpunkt stehen die mitreißenden Kämpfe.

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Vom wendigen Tie-Jäger des Imperiums bis zum behäbigen U-Wing der Rebellen steuern sich die Sternenflieger mit Gamepad oder Joystick durchaus unterschiedlich und sind mehr oder weniger robust gegen Angriffe geschützt. Die detailreichen Cockpits dürfen Spieler auch mit einer VR-Brille erkunden – sowohl am PC als auch an der PS 4 ist „Squadrons“ damit kompatibel.

Bei den Missionen steht die Action im Mittelpunkt

Vor der ersten Mission erstellen die Spieler zwei Avatare nach vorgegebenen Modellen samt individueller Stimme – je einen für die Allianz und das Imperium. Die Geschichte des Spiels ist zeitlich nach dem dritten Star-Wars-Film „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (Episode sechs) von 1983 angesiedelt. In cineastisch inszenierten Kurzvideos, Missionsbriefings und Gesprächen mit anderen Crewmitgliedern wird die Story forterzählt. Diese ist aber eher Beiwerk, Atmosphäre kommt vor allem durch die Musik und die authentischen Kulissen auf.

Wenn die Haube des X-Wing-Jägers nach unten klappt oder der Tie-Bomber aus dem Hangar fliegt, schlägt die Sternstunde der Weltallsimulation. Die insgesamt 14 Missionen spielen sich kurzweilig, durch permanente Autospeicherpunkte wird „Squadrons“ auch nie unfair oder frustrierend – ein weiterer Pluspunkt für Einsteiger.

Star Wars Squadrons. © Quelle: Electronic Arts
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Veteranen können sich an den schwierigen Sturzflugmodus wagen oder sich in Multiplayergefechte stürzen. Diese bieten zwei Arten von Wettkämpfen: In Weltraumgefechten treten zwei Fünferstaffeln gegeneinander an, in Flottenkämpfen muss das Flaggschiff des Gegner zerstört werden. Auf sogenannte In-Game-Käufe, die bei „Star Wars: Battlefront 2“ noch den Zorn der Gamergemeinde auf sich gezogen hatten, verzichtete Electronic Arts diesmal. Für den fairen Fixpreis von 40 Euro liefert „Squadrons“ erstklassige Weltallaction im Kinoformat.

„Star Wars: Squadrons“ ist für PC, PS 4 und Xbox One erhältlich und ab 12 Jahren freigegeben.

RND



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