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  • Skype, Zoom, Facetime: Videochatprogramme im Vergleich - Vorteile und Nachteile

Skype, Zoom und Co.: Videochatprogramme im Vergleich

  • Videochat-Apps wie Skype, Facetime und Zoom erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit.
  • Nicht nur im Homeoffice, auch bei Gesprächen mit Freunden kommen die Programme zum Einsatz.
  • Wo liegen die Vor- und Nachteile der Programme und welche Anwendung kann im Vergleich punkten?
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Um auch während der Corona-Isolation den Kontakt zu Familie und Freunden aufrecht zu erhalten, nutzen viele Menschen derzeit Programme für Videotelefonie. Ob Laptop oder Smartphone: Mittlerweile sind so gut wie alle Endgeräte kompatibel für den Liveanruf. Doch welche der vielen Apps ist besonders benutzerfreundlich und eignet sich auch für Einsteiger? Wir stellen sechs gängige und kostenlose Programme vor:

Skype – Der Klassiker

Einer der Marktführer ist die zu Microsoft gehörende Videochat-App Skype, mit der auch Anrufe und Chats möglich sind. Die Nutzung von Skype ist kostenlos, allerdings benötigt der Nutzer ein Skype-Konto, das sich mithilfe einer E-Mail-Adresse einrichten lässt. Um einen Videoanruf zu starten, müssen die Accounts der Telefonierenden miteinander verbunden werden.

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Vorteil: Bis zu 50 Teilnehmer pro Konferenz sind möglich. Das Programm läuft als Software, App und im Browser.

Nachteil: Es gibt Datenschutzbedenken: Einem “Guardian”-Bericht zufolge soll ein Auftragnehmer von Microsoft zahlreiche Mitschnitte von Skype-Telefonaten ohne besondere Sicherheitsmaßnahmen transkribiert haben. Die Bedienung ist zudem nicht ganz übersichtlich. Für Einsteiger ist das Tool daher nicht unbedingt geeignet.

Hier geht es zu Skype Web.

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Google Duo – Einfache Bedingung

Recht einfach zu handhaben ist hingegen die Google-Videochat-App Duo. Hier gibt es bis auf das Videotelefonat keine weiteren Funktionen, die ablenken. Da sich der Nutzer mit seiner Handynummer registriert, kann man einfach auf das eigene Telefonbuch zugreifen.

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Vorteil: Bis vor Kurzem waren Videoanrufe mit bis zu acht Personen möglich. Angesichts der aktuellen Situation wurde die maximale Teilnehmerzahl vor einigen Tagen auf zwölf erhöht. Die Gespräche werden mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung übertragen und sind somit besonders sicher. Duo verspricht außerdem, dass die Qualität der Übertragung auch bei langsamer Internetverbindung aufrechterhalten werden kann.

Nachteil: Für die Registrierung bei Duo muss der Nutzer seine Handynummer bei Google hinterlegen und einen Account einrichten.

Hier geht es zu Google Duo Web.

Zoom – Unkompliziertes Einloggen

Auch Zoom ist ein großer Profiteur der aktuellen Lage. Die Nutzerzahlen stiegen in den ersten Monaten des Jahres um mehr als zwei Millionen. Der Gratistarif erlaubt Videoanrufe bis 40 Minuten Länge und mit bis zu 100 Teilnehmern.

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Vorteil: Für die Teilnahme an Zoom-Konferenzen ist kein Account nötig. Nutzer können einfach über eine ID-Nummer und ein Passwort einem Videoanruf betreten. Wer allerdings eine Zoom-Unterhaltung starten will, muss sich über seine E-Mail-Adresse einloggen. Die Anwendung ist mit seinen wenigen Funktionen benutzerfreundlich.

Nachteil: Auch Zoom ist ins Visier der Datenschützer geraten. Aktuell prüft sogar die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft, inwieweit sich die Anwendung an Datenschutzrichtlinien hält.

Hier geht es zu Zoom.

Facetime – Gute Übertragungsqualität

Facetime ist ausschließlich für die Übermittlung von Video- und Audioanrufen geeignet, eine Chatfunktion steht nicht bereit. Zudem benötigen die Nutzer ein Apple-Gerät. Anschließend erfolgt der Anruf über die Telefonnummer oder die Apple-ID.

Vorteil: In Tests erwies sich die Qualität der Facetime-Übertragungen als besonders stabil – auch im mobilen Netz. Seit zwei Jahren ist Facetime zudem auch in größeren Gruppen von bis zu 32 Teilnehmern möglich.

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Nachteil: Facetime ist nur mit einem Apple-Gerät möglich. Auch wird es auf dem Smartphone-Display bei größeren Gruppengesprächen unübersichtlich.

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Facebook Video – Anruf per Messenger

Das soziale Netzwerk Facebook bietet über seinen Messenger eine Videofunktion an. Die Videotelefonie funktioniert über den Browser oder die Messenger-App auf dem Smartphone. Um den Dienst nutzen zu können, wird ein Facebook-Account benötigt.

Vorteil: Viele Nutzer sind bereits bei Facebook registriert. Es sind Chats mit zu 50 Teilnehmern möglich, allerdings sieht man lediglich die ersten sechs im Video, der Rest kann nur zuhören.

Nachteil: Es erfolgt keine Verschlüsselung der übermittelten Inhalte.

Whatsapp Video – Verschlüsselte Telefonate

Auch der beliebte Messenger Whatsapp verfügt neben der Möglichkeit, Sprachanrufe zu tätigen, über eine Videotelefoniefunktion. Benötigt wird die kostenlose Whatsapp-Anwendung auf dem Smartphone, die im Google und Play Store erhältlich ist.

Vorteil: Wer sowieso schon häufig über Whatsapp kommuniziert, befindet sich in einer vertrauten Umgebung. Kontakte müssen nicht neu hinzugefügt werden. Außerdem werden die Videotelefonate Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Nachteil: Das Videogespräch ist nur mit zwei Personen gleichzeitig und am Smartphone möglich. In der Desktopvariante von Whatsapp steht das Tool nicht zur Verfügung.


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