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  • "Resident Evil 3: Nemesis": Kostenlose Demo des Remake jetzt Probe spielen

Das “Resident Evil 3”-Remake will mit mehr Action und einem Multiplayer punkten

  • Am 3. April erscheint das Remake von “Resident Evil 3” für PC, PS4 und XBox One.
  • Die Neuauflage verspricht ebenso aufwendig wie die von “Resident Evil 2” zu werden.
  • Bereits jetzt kann Probe gespielt werden.
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Am 3. April beginnt wieder das große Gruseln: Dann ist das von vielen Fans heiß erwartete Remake von “Resident Evil 3” endlich spielbar. Allerdings: Der Gruselfaktor dürfte im Vergleich zur viel gelobten Neuauflage von “Resident Evil 2”, das vor gut einem Jahr erschien, diesmal spürbar kleiner ausfallen. “Resi 3” setzt verstärkt auf Action und zieht deshalb auch das Spieltempo deutlich an. Aber von vorn.

Worum geht’s bei “Resident Evil 3”?

“Resident Evil 3” beginnt kurz vor den Ereignissen des Vorgängers: Jill Valentine, Mitglied der S.T.A.R.S.-Spezialeinheit, die den Ausbruch der Zombieseuche im Herrenhaus des ersten “Resident Evil” überlebte, wird Zeugin davon, wie die Großstadt Racoon City zum Versuchslabor des Biowaffenherstellers Umbrella wird. Gleichzeitig schickt der Konzern seine neueste Geheimwaffe nach Racoon City: Den Supermutanten Nemesis, der auch im Untertitel des Originals verewigt wurde.

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Protagonistin Jill ist zwar deutlich agiler, aber trotzdem keine Supersoldatin.

Ist das Remake so umfassend wie das von Teil 2?

Mindestens. Kenner des Originals werden zwar noch einige Schauplätze wiedererkennen, doch auch diesmal wurde das Spiel von Grund auf saniert. Die neue Engine sorgt für detaillierte Umgebungen (die zerstörten Straßen der Stadt erzeugen ein herrlich klaustrophobisches Gefühl), geschmeidige Bewegungen der Figuren sowie ekelerregende Splatter-Effekte beim Beschuss der Zombies. Die Zwischensequenzen glänzen erneut mit visueller Brillanz.

Wie spielt sich “Resident Evil 3”?

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Wer das Remake von “Resident Evil 2” gespielt hat, wird sich bei “Resi 3” sofort zu Hause fühlen. Jill Valentine ist deutlich mobiler als im Original, kann sich während des Zielens bewegen und im Notfall einen Ausfallschritt machen – ist aber noch schwerfällig und verletzlich genug, um nicht als Supersoldatin durchzugehen. Überdies gibt es ein paar neue Komfortfunktionen, so werden wichtige Punkte und entdeckte, aber noch nicht gesammelte Items automatisch auf der Karte markiert.

Insgesamt wird “Resi 3” aber deutlich Action-lastiger als sein Vorgänger ausfallen. Das Level-Design ist spürbar geradliniger, die Schauplätze sind abwechslungsreicher. Es gibt weniger Rätsel, dafür umso mehr Zombies, derer man sich erwehren muss. Nicht zu vergessen: der Oberschurke Nemesis, der im Verlauf des Spiels immer wieder auftaucht, den Spieler verfolgt und ihm stellenweise auch mit schweren Waffen zu Leibe rückt. Der Mutant soll nach Aussagen der Entwickler aber weniger nervig ausfallen als Mister X in Teil 2.

Ansonsten liegt ein wesentlicher Spielschwerpunkt bei “Resi 3” abermals auf intelligentem Ressourcen-Management: Sparsamer Schusswaffengebrauch, die Kombination von Items und die Lagerung weniger wichtiger Objekte werden wegen des begrenzten Inventarplatzes abermals eine große Rolle spielen.

Was bietet der Multiplayer von “Resident Evil 3”?

Die größte Neuerung von “Resident Evil 3” ist der “Resistance” genannte Multiplayer-Modus. Vier Spieler begeben sich hier online in einen Überlebenskampf gegen einen weiteren Spieler, der ihnen als “Mastermind” Fallen und Gegner in den Weg stellt, während Schlüssel gesammelt werden müssen, um den Ausgang zu erreichen. Das asymmetrische Konzept hat Potenzial, die Figuren bringen zudem unterschiedliche Fähigkeiten mit. Bisher leidet der Multiplayer jedoch unter Balance-Problemen (der “Mastermind” ist aktuell noch zu mächtig) sowie unter mangelnder Abwechslung innerhalb der Partien. Hier muss Capcom noch nachbessern.

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Wo und ab wann ist “Resident Evil 3” verfügbar?

Das Remake erscheint am 3. April für PC, Playstation 4 und XBox One. Der Preis liegt bei knapp 60 Euro. Wer vorher schon mal reinspielen möchte: Seit Donnerstag ist eine rund 45-minütige Demo für die drei Plattformen verfügbar.

Christian Neffe/RND

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