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  • Probleme mit dem Internetradio? Darum bleiben viele derzeit stumm

Verzeichnis weg, Server abgeschaltet: Viele Internetradios bleiben stumm

  • Internetradios müssen auf Sender-Verzeichnisse zugreifen – und die lagern auf Servern.
  • Was geschieht, wenn solche Server abgeschaltet werden, erleben gerade wieder viele Nutzerinnen und Nutzer.
  • Besonders ältere Modelle mit einem technischen Innenleben des Komponentenherstellers Reciva sind betroffen.
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Berlin. Ihr Internetradio gibt seit einigen Tagen keinen Mucks mehr von sich und zeigt im Display nur noch „Netzwerkfehler“ an? Dann handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein älteres Modell mit einem technischen Innenleben des Komponentenherstellers Reciva.

Da Reciva kürzlich seine Sender-Verzeichnis-Seite abgeschaltet hat, sind viele ältere Internetradios von DNT, Roberts, Sangean oder auch Grace Digital quasi zu Elektronikschrott geworden, berichtet das Telekommunikationsportal „Teltarif.de“. Reciva habe die Abschaltung seines Servers Ende 2020 angekündigt.

Hoffnung für DLNA- und UPnP-Unterstützung

Immerhin: Unterstützt das Internetradio die Standards DLNA beziehungsweise UPnP und steht eine Fritzbox des Herstellers AVM im Haushalt, lassen sich viele Modellvarianten dieses WLAN-Routers für Internetradio einrichten – und zwar im Einstellungsmenü unter „Heimnetz/Mediaserver/Internetradio“.

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Dann übernimmt der in der Fritzbox integrierte Mediaserver den Verzeichnis-Part für bis zu 40 Sender, auf die das Radio zugreifen kann. Links zu vielen Stationen stehen etwa auf Shoutcast.com, wichtig ist die Endung „.mp3“. Am Radio muss die Netzwerkwiedergabe aktiviert, dann die Fritzbox als Mediaserver eingestellt und schließlich der Eintrag Internetradio ausgewählt werden.

RND/dpa

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