Stiftung Warentest: Fast alle Plattenspieler sind „gut“

  • Plattenspieler erleben aktuell einen regelrechten Aufschwung.
  • Stiftung Warentest hat sich daher einige der Geräte genauer angeschaut.
  • Das Fazit: Fast alle Plattenspieler im Test schneiden „gut“ ab.
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Berlin. Wichtigster Unterschied: Wird das Gerät per Hand, halb- oder vollautomatisch bedient? Gerade für Anfänger sind Vollautomaten sinnvoll, da bei diesen Modellen die Nadel nicht von Hand auf die Platte gesetzt werden muss. Das schont sowohl Nadel als auch Vinyl.

In Sachen Handhabung sollte man wissen, dass die Geräte nach dem Kauf nicht sofort einsatzbereit sind. Einige Bauteile müssen zunächst mit Fingerspitzengefühl montiert und justiert werden, sagt Stiftung Warentest. Das habe bei den Geräten aber problemlos geklappt.

Das günstigste Gerät im Test ist ideal für Einsteiger

Zudem gibt es bei der Ausstattung teils große Unterschiede: So können drei von insgesamt 16 Testgeräten via Bluetooth mit kabellosen Kopfhörern gekoppelt werden, fünf spielen auch Schellackplatten ab und vier haben einen USB-Anschluss, mit dessen Hilfe sich die Schallplatten digitalisieren lassen.

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Das Urteil: Den besten Ton hat der Rega Planar 3 (950 Euro). Weil sich dessen Abspielgeschwindigkeit nur umständlich ändern lässt, geht der Testsieg aber an den Magnat MTT 990 (900 Euro). Dieser überzeugt mit leichter Inbetriebnahme und einem guten Sound. Ideal für Einsteiger sei das günstigste Gerät im Test: der Sony PS-LX310BT (190 Euro), da er vollautomatisch funktioniert sowie simpel zu bedienen und einzurichten ist.

RND/dpa

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