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Wegbereiter der Virtual Reality: Der Erfinder des Pixels ist gestorben

  • Russel Kirsch, der Erfinder des Pixels ist im Alter von 91 Jahren gestorben.
  • Er gilt als Wegbereiter für moderne Technologien wie Satellitenbilder, Computertomografie und virtuelle Realität.
  • Pixel sind digitale Bildpunkte, die es möglich machen, Fotos und Videos auf Bildschirmen anzuzeigen.
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Portland. Der als Erfinder des Pixels bekannte US-Computerforscher Russel Kirsch ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren am 11. August zu Hause in Portland (US-Bundesstaat Oregon), wie die Zeitung “The Oregonian” berichtete.

Computer, TV oder Telefon: Alle Bildschirme zeigen Pixel an

Pixel sind digitale Bildpunkte, um Fotos, Videos und mehr auf Computer- und Telefonbildschirmen darzustellen. Sie galten nicht sofort als offensichtliche Erfindung, als Kirsch im Jahr 1957 ein fünf-mal-fünf Zentimeter kleines Schwarz-Weiß-Digitalbild seines Sohnes Walden anfertigte. Das Bild war unter den ersten, die in einen Computer eingescannt wurden. Dafür hatten Kirsch und sein Forscherteam am heutigen US-Nationalinstitut für Wissenschaft und Technologie extra ein Gerät gebaut.

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Kirschs Arbeit habe den Grundstein gelegt für Satellitenbilder, Computertomografie, virtuelle Realität und Facebook, hieß es 2010 in einem Artikel des Magazins “Science News”. Das erste quadratische Bild habe 176 Pixel pro Seite gehabt und damit fast 31.000 insgesamt. Heute kann die Digitalkamera eines neuen Smartphones wie dem iPhone 11 rund zwölf Millionen Pixel pro Bild einfangen.

RND/AP

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