Phishing-Mails: Polizei warnt vor gefälschten Apple-Rechnungen

  • Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt Apple-Nutzer aktuell vor E-Mails mit gefälschten Bestellbestätigungen.
  • Die Mail suggeriert, dass über die Apple-ID des Nutzers ein Produkt gekauft worden sei.
  • Mit diesem Trick wollen die Betrüger Kreditkarten- und Ausweisdaten ergattern.
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Hannover. Nutzer von Apple-Geräten sind erneut im Visier von Internetbetrügern. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor E-Mails mit gefälschten Bestellbestätigungen. In den Nachrichten wird vorgegaukelt, dass über die Apple-ID des Nutzers ein Produkt gekauft worden sei.

Der weiß davon natürlich nichts und möchte die Zahlung rückgängig machen. Darauf setzen die Betrüger, die unter anderem Kreditkarten- und Ausweisdaten ergaunern wollen.

Betrüger wollen Kreditkarten- und Ausweisdaten

Das LKA beschreibt die Masche: In der E-Mail ist ein PDF-Dokument angehängt, das wiederum Links zu einer gefälschten Website enthält, die die Optik der Apple-Seite imitiert – dort soll man sich mit der Apple-ID anmelden. Will man nun die angebliche Bestellung stornieren, wird man aufgefordert, Fotos von Kreditkarte und Ausweis hochzuladen. Nachdem man diese geschickt hat, wird man auf die echte Apple-Seite geleitet. Schon im Oktober waren ähnliche Betrugsmails im Umlauf.

Wer auf diesen Phishing-Trick der Kriminellen hereingefallen ist, sollte umgehend die Zugangsdaten für das Apple-Konto ändern, raten die Experten. Die Kreditkarte lassen Betroffene sperren, etwa indem sie den Sperr-Notruf 116 116 anrufen. Außerdem ist eine Anzeige bei der Polizei empfehlenswert. Dabei sollte man auch darauf hinweisen, dass man seine Ausweisdaten preisgegeben hat – diese könnten die Täter nämlich für weitere Betrügereien missbrauchen.

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RND/dpa