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Serverüberlastung: Notruf-App „nora“ nach nur zwei Tagen down

Das Logo der neuen Notruf-App Nora ist auf ein Band gedruckt. Die App ist eine Ergänzung zu den Notrufnummern 110 und 112 von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und richtet sich vor allem an Menschen mit einer Hör- und Sprachbehinderung.

Das Logo der neuen Notruf-App Nora ist auf ein Band gedruckt. Die App ist eine Ergänzung zu den Notrufnummern 110 und 112 von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und richtet sich vor allem an Menschen mit einer Hör- und Sprachbehinderung.

Düsseldorf. Wegen sehr hoher Zugriffszahlen ist der Download der bundesweiten Notruf-App „nora“ bis auf Weiteres ausgesetzt worden. Durch den Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 am Mittwoch habe sich der Ansturm auf die App mehr als verzehnfacht, berichtete das federführende NRW-Innenministerium am Donnerstag. Die Server seien dadurch an die Auslastungsgrenze geraten. Für alle bereits registrierten Nutzer bleibe die App funktionsfähig und nutzbar.

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Für die Hauptzielgruppe von „nora“, Menschen mit Sprech- und Hörbehinderungen, habe das Innenministerium einen alternativen Zugang zum Download und zur Registrierung der App geschaffen. Menschen mit Sprach- und Hörbehinderung können sich unter „www.nora-notruf.de/hilfe“ melden und ihren Zugang zur App anfordern.

App erst seit zwei Tagen verfügbar

Die Notruf-App war am Dienstag in allen Bundesländern mit Ausnahme Berlins an den Start gegangen. Bisher hatten hörgeschädigte Menschen in Notlagen auf Gebärdendolmetscher, Freunde oder das Fax zurückgreifen müssen.

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Nach dem Download der App müssen sich die Nutzer einmalig anmelden. In einem Profil können bereits persönliche Angaben zu Vorerkrankungen gemacht werden. Wird der Notruf gewählt, erkennt die App automatisch den Standort des Handys und übermittelt diesen mit einem Klick an die Leitstelle.

Danach führt die App die Nutzer durch mehrere Fragen, die helfen sollen, die Gefahrenlage einzuschätzen. Sind alle Fragen beantwortet, wird der Notruf abgesetzt. Das nordrhein-westfälische Innenministerium hatte das bundesweite Projekt federführend übernommen.

RND/dpa

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