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Smartphone-Browser: Mozilla stellt neuen Android-Firefox vor

  • Mozilla hat eine neue und verbesserte Version seines Firefox-Browsers veröffentlicht.
  • In den USA müssen User noch etwas warten, doch in Deutschland und Europa ist der neueste Firefox für Android ab sofort verfügbar.
  • Dabei wurde unter anderem die Handhabung auf dem Smartphone verbessert.
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Berlin. Entwickler Mozilla hat einen komplett überarbeiteten Firefox-Browser veröffentlicht. Für Anwender in Europa ist die neue Version 79, die einige Wochen vorab im Netz kursierte und den Projektnamen Daylight trägt, bereits im Google Play Store angekommen. Sie setzt auf ein neues technisches Fundament, nämlich auf “GeckoView” als Browser-Engine.

Im Gegensatz zu Chrome von Google, Edge von Microsoft oder alternativen Browsern wie Brave basiert Firefox für Android nicht auf Blink, der Browser-Engine von Google. “GeckoView ist schneller”, sagte Dave Camp, Senior Vice President bei Mozilla.

Mehr Datenschutzfunktionen und Sicherheit

Der neue Firefox reflektiere auch Mozillas Standards: privat und sicher, so Camp weiter. "Mit unserer eigenen Engine legen wir die Grundregeln fest. Wir können unabhängig entscheiden, welche Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen wir den Nutzern unseres mobilen Firefox zur Verfügung stellen wollen".

Mozilla hat mit dem neuen Firefox 79 den Schutz vor Aktivitätenverfolgung verbessert. Lesezeichen können jetzt in Sammlungen organisiert werden. Außerdem gibt es neue Optionen zur individuellen Anpassung, etwa einen dunklen Modus.

Individuelle Einstellungen fürs Smartphone möglich

Bei größeren Smartphones ist es praktisch, dass die Leiste zur Adresseingabe auch an den unteren Bildschirmrand verschoben werden kann. Außerdem mit an Bord: Eine neue Bild-in-Bild-Funktion, mit der man beispielsweise ein Video zu Ende schauen kann, während man schon auf eine Nachricht antwortet.

Was die werbetreibende Industrie nicht freuen wird: Mozilla hat beim neuen Firefox seinen verbesserten Tracking-Schutz (ETP) standardmäßig aktiviert - und blockiert damit zahlreiche Werbe-Tracker automatisch. Mit Hilfe dieser Technologie würden Nutzerinnen und Nutzer des Firefox-Browsers vor zahllosen Tracking-Cookies, dem Sammeln digitaler Fingerabdrücke sowie vor Schadprogrammen wie Cryptominern geschützt.

RND/dpa

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