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Microsoft schickt den Internet Explorer ab Juni 2022 „in den Ruhestand“

  • 25 Jahre lang war der Internet Explorer für Nutzer im Dienst – ab kommendem Jahr stellt Microsoft seinen alten Browser endgültig ein.
  • Seit 2013 wurde dieser nicht mehr aktualisiert und ist daher jetzt schon mit viele Internetseiten und Anwendungen nicht mehr kompatibel.
  • Wer noch auf den Webbrowser angewiesen sein sollte, für den hat der Konzern beim Nachfolger Microsoft Edge einen Modus integriert.
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Ab dem 15. Juni 2022 soll der Internet Explorer endgültig „in den Ruhestand gehen“, wie Microsoft am Mittwoch in einem Blogbeitrag mitteilte. Der Microsoft Browser soll von diesem Tag an von keiner Windows-Software mehr unterstützt werden. Bereits seit 2015 habe der Konzern seinen veralteten Browser nicht mehr weiterentwickelt. Die letzte Version, der Internet Explorer 11, ist bereits etwa acht Jahre alt, weswegen der Webbrowser bereits von einigen Anwendungen oder Internetseiten gar nicht mehr unterstützt wird.

Explorer ab August nicht mehr mit Office 365 und Co. kompatibel

Ein Vierteljahrhundert war der Windows-Browser nun im Dienst. Abgelöst wurde er von Microsoft Edge als Standardbrowser für Windows 10 bereits in 2015. Microsoft stellt bereits schrittweise den Support ab: Seit 2020 können im Internet Explorer beispielsweise keine Teams-Konferenzen mehr abgehalten werden. Im August diesen Jahres sollen auch Outlook, Office 365 und OneDrive folgen. Für diejenigen, die den Internet Explorer aber tatsächlich noch nutzen oder darauf angewiesen sein sollten, bietet Microsoft einen integrierten Internet-Explorer-Modus. Durch diesen kann auch in Microsoft Edge auf Internetseiten oder Anwendungen zugegriffen werden, die noch auf seinem Vorgänger basieren.

RND/mr

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