• Startseite
  • Digital
  • Microsofts “Flight Simulator”: Gamer machen sich lustig – “der Buckingham Palace ist ein Bürogebäude”

Der Buckingham Palace ist ein Bürogebäude: “Flight Simulator” erheitert mit skurrilen Details

  • Mit Spannung wurde Microsofts neuer “Flight Simulator” erwartet.
  • Seit Anfang der Woche können Amateurpiloten durch die aufwendige Karte navigieren.
  • Zwischen realistischen Nachbauten sind die ersten Spieler dabei auch auf kuriose Objekte gestoßen.
Anzeige
Anzeige

Die neue Flugsimulation von Microsoft hat erste Testspieler bereits mit ihren realistischen Landschaften und Städten begeistert. Insgesamt können rund zwei Millionen Orte überflogen werden, mehr als 35.000 Flughäfen stehen für Start und Landung bereit. In der Standard-Edition sind 30 von ihnen dabei besonders akkurat ausgeführt. Doch zwischen all den detailgetreuen Nachbauten haben die Nutzer von “Flight Simulator” bereits einige missglückte Details entdeckt.

Auf Twitter und Reddit teilen Spieler ihre lustigen Fundstücke der ersten Flugversuche. So erstreckt sich etwa im Norden Melbournes ein riesiger Obelisk in den Himmel. Das ungewöhnliche Gebäude gibt es in der realen Welt nicht, sein Anblick erheitert dennoch die Community. Einem User gelang es nach Dutzenden Versuchen sogar, auf dem Wolkenkratzer zu landen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Ebenfalls für Schmunzeln sorgt der Nachbau des Buckingham Palace. “Augenscheinlich hat die neue Microsoft-Flugsimulation KI genutzt, um die ganze Welt abzubilden. Dabei hat es nicht alles großartig umgesetzt und den Buckingham Palace in einen 90er-Jahre-Büroblock verwandelt”, schreibt Twitter-Nutzer Oli Mould. Unter dem Tweet findet sich eine Sammlung weiterer Ausfälle. So wurde etwa die Sydney Harbour Bridge vergessen, und auch das Edinburgh Castle kommt als Plattenbausiedlung daher.

In Kalifornien hat die KI unter anderem die typischen Palmen in sonderbar anmutende Gebilde verwandelt, und der Obelisk in Washington, D. C., kommt als meterhoher Wolkenkratzer daher.

Anzeige

Für die ausgestaltete 3-D-Karte greift “Flight Simulator” auf topologische Daten und Texturen von Bing-Maps zurück. Dreidimensionale Objekte werden dabei von der Microsoft-Azure-Cloud-KI berechnet. Auch wenn die KI an einigen Stellen Probleme mit der Umsetzung der Karte aufweist, so zeigt sich die Mehrheit der Spieler in den sozialen Netzwerken doch beeindruckt von den Möglichkeiten.

Anzeige

Wer überprüfen will, ob die eigene Nachbarschaft realistisch dargestellt wird, kann seine Adresse zunächst bei Bing Maps eingeben. Anschließend werden die exakten Koordinaten benötigt. Auf der Weltkarte des “Flight Simulator” können die Daten dann ins Suchfeld eingegeben und als Ankunftsort festgelegt werden. Für den Erkundungstrip eignet sich ein langsames Flugzeug. So kann die vertraute Landschaft dann ganz in Ruhe erkundet werden.

RND/mkr

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen