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Im Test: Wie gut ist der Microsoft Flight Simulator auf der Xbox Series X und S?

Hinsichtlich der Optik hat Microsoft keinesfalls zu viel versprochen: Die Simulation sieht auch auf den Konsolen bei gestochen scharfer 4K-Auflösung fantastisch aus.

Der Flight Simulator ist der wahr gewordene Traum aller, die gern virtuell fliegen und reisen: Als Schau- und Spielplatz ist tatsächlich die gesamte Welt verfügbar, die mittels Satellitendaten und KI-Unterstützung detailgetreu abgebildet wird. Eine Runde über Berlin ist genauso möglich wie eine über den Mount Everest, die Fidschi-Inseln, die Sahara oder Patagonien. Auf der Weltkarte stehen 37.000 Flugplätze bereit, 30 davon in der Standardversion genau nachgebaut, in der Premium Deluxe Edition sind es immerhin 40. Zur Auswahl stehen 20 Flugzeuge (30 in der Premium Edition), die von kleinen Wasser- und Sport- bis zu großen Passagiermaschinen reichen.

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In der Flugschule werden dem Spieler die wichtigsten Lektionen beigebracht, zudem gibt es eine Handvoll Lande- und Flugherausforderungen. Im spielerischen Fokus steht jedoch die eigene Freiheit. So lassen sich aktuelle Flugrouten nachfliegen, eigene Strecken festlegen – oder es kann einfach drauflos geflogen werden. Seine Ziele muss man sich im Flight Simulator selber stecken.

Flight Simulator auch auf der Konsole gestochen scharf

Hinsichtlich der Optik hat Microsoft keinesfalls zu viel versprochen: Die Simulation sieht auch auf den Konsolen bei gestochen scharfer 4K-Auflösung fantastisch aus. Die Bildrate bewegt sich allerdings nur bei 30 Bildern pro Sekunde, 60 wären hier optimal gewesen. Bei schnellen Kameradrehungen kommt es zu spürbaren Rucklern, zudem fallen nachladende Elemente in der Ferne auf.

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Insbesondere im Zusammenspiel mit den tollen Wettereffekten (das Spiel bindet auf Wunsch auch Livewetterdaten ein) und Raytracing, also Spiegelungen von Lichtstrahlen auf Wasser und glatten Oberflächen, ist der Flight Simulator auf der Series X eine echte Augenweide. Das gilt auch für die Series S, hier allerdings sind die Details etwas geringer und auch das Raytracing eine Spur schwächer. Mit einem hochgerüsteten PC können die Konsolen zwar nicht mithalten, in Bodennähe fallen etwa durchaus matschige Texturen und klobige Gebäude auf, dafür kosten die Geräte aber auch deutlich weniger als ein leistungsstarker Rechner. Und geben die Garantie, dass das Spiel läuft.

Wer die einzelnen Knöpfe im Cockpit nutzen möchte, muss diese erst umständlich mit einem schwammigen Cursor anvisieren.

Wer die einzelnen Knöpfe im Cockpit nutzen möchte, muss diese erst umständlich mit einem schwammigen Cursor anvisieren.

Microsoft Flight Simulator: Ladezeiten auf der Konsole kürzer

Bei den Ladezeiten liegen die Konsolen hingegen deutlich vorn: Während auf dem PC schon mal knapp zwei Minuten verstreichen, bis abgehoben werden kann, schafft das die Series X in nicht mal einer Minute und die Series S gar in einer halben.

Knackpunkt der Konsolenversion ist allerdings die Bedienung. Insofern lediglich ein Controller und keine spezielle Peripherie im Haushalt ist, lassen sich zwar die grundlegenden Steuerungsoptionen leicht bedienen. Wer jedoch ganz tief in die Simulation einsteigen will, etwa die einzelnen Knöpfe im Cockpit nutzen möchte, muss diese erst umständlich mit einem schwammigen Cursor anvisieren. Das gilt auch für das Spielmenü, über das sich Kamera, Karte oder Flugassistenz bedienen lassen.

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Davon abgesehen ist die Umsetzung des Flight Simulators auf der Konsole aber ein gelungenes Stück Software, das zudem im Game Pass, Microsofts Spiele-Flatrate, enthalten ist und für Abonnenten des selbigen deshalb keinen Aufpreis bedeutet.

Der Microsoft Flight Simulator ist seit dem 27. Juli 2021 auch für die Xbox Series X/S erhältlich. Preis: 70 (Standard Edition) bis 120 Euro (Premium Deluxe Edition), enthalten im Game Pass

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