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Medienbericht: Facebook plant Konkurrenz-App zu Clubhouse

Die Apps von Clubhouse und Facebook auf einem Smartphone.

In den vergangenen Wochen ist die Popularität von Clubhouse zusehends gestiegen. Die App, die es bisher nur für das iPhone gibt und bei der eine Mitgliedschaft auf Einladung möglich ist, hat mit ihrem Angebot, das irgendwo zwischen Twitter und Talkshow anzusiedeln ist, offensichtlich einen Nerv getroffen. Nun möchte nach Informationen der „New York Times“ auch Internet-Gigant Facebook auf den Erfolgszug aufspringen. Das meldet die Zeitung unter Berufung auf zwei Facebook-Insider.

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Danach sei seitens des Facebook-Vorstands der Auftrag ergangen, eine vergleichbare App zu entwickeln. Das Projekt befinde sich noch ganz am Anfang, so die „NYT“. „Wir haben Menschen schon jahrelang durch Audio- und Videotechnologien verbunden“, sagte eine Facebook-Sprecherin Emilie Haskell auf Nachfrage der Zeitung. Aufseiten von Clubhouse wollte man sich nicht zu dem Bericht äußern.

Facebook verfolgt seit Langem das Geschäftsmodell, attraktive Neuentwicklungen entweder zu integrieren (wie seinerzeit Instagram oder Whatsapp) oder zu kopieren – oder, wie es im Silicon Valley heißt, „seine Mitbewerber zu klonen“.

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Clubhouse wurde 2020 von den Unternehmern Paul Davison und Rohan Seth gegründet und ist bisher besonders bei IT- und Medienmachern sowie Politikern beliebt. Die App, die auch in Deutschland zunehmend an Popularität gewinnt, hat noch einen Beta-Status, das heißt, sie befindet sich noch in einem Anwenderfeldtest und wird gegebenenfalls noch weiterentwickelt.

Als am vergangenen Sonntag in der Clubhouse-Runde „Good Time“ ein hoher Facebook-Mitarbeiter interviewt wurde, tauchte plötzlich Mark Zuckerberg in der Sendung auf. Der Facebook-Boss sprach kurz über die Zukunft von Augmented und Virtual Reality und Facebooks Plänen in diese Richtung, um sich dann wieder seiner Familie zuzuwenden. Bei Clubhouse dürfte man diesen Auftritt mit gemischten Gefühlen verfolgt haben.

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