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LinkedIn: Erneut Daten von Millionen Nutzerinnen und Nutzern in Hackerforum entdeckt

  • Ein Hacker hat in einem Forum 700 Millionen Datensätze des Karrierenetzwerks LinkedIn zum Kauf angeboten.
  • Laut LinkedIn sind die Datensätze zum Teil identisch mit einem vorherigen Fund von 500 Millionen Datensätzen im April.
  • LinkedIn betonte jedoch, dass keine privaten Informationen von Mitgliedern betroffen seien.
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San Francisco. Erneut sind Informationen von Millionen Nutzerinnen und Nutzern des Karrierenetzwerks LinkedIn in einem Hackerforum entdeckt worden. Der zu Microsoft gehörenden Plattform zufolge handelt es sich um öffentlich zugängliche Daten, die über automatisierte Anfragen von LinkedIn und anderen Websites abgesaugt worden seien. Der Verkäufer bietet nach eigenen Angaben 700 Millionen Datensätze ohne Preisangabe zum Kauf an. Laut LinkedIn sind sie zum Teil identisch mit den 500 Millionen Datensätzen, die Anfang April im Netz entdeckt worden waren.

LinkedIn betonte, dass keine privaten Informationen von Mitgliedern betroffen seien. Grundangaben wie der vollständige Name sowie etwa E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum oder die Stadt, in der man wohnt, dienen bei Online-Netzwerken oft dazu, Bekannte und Freunde eindeutig zu identifizieren.

Scraping: Wenn Kriminelle Informationen von Nutzerinnen und Nutzern abgreifen

Sie sind meist nicht für andere Nutzerinnen und Nutzer sichtbar, können aber über Computer-Schnittstellen abgeglichen werden. Online-Kriminelle fanden allerdings immer wieder Wege, die Informationen in großem Stil über automatisierte Anfragen abzugreifen. Diese Technik ist unter dem Namen Scraping bekannt. Die Plattformen gehen dagegen vor – wenn die Daten aber erst einmal im Umlauf sind, ist ihre Verbreitung kaum zu stoppen.

So wurden etwa bei Facebook Informationen wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen von hunderten Millionen Nutzerinnen und Nutzern durch einen Missbrauch der Funktion zur Freundessuche erbeutet, bevor die Plattform im Sommer 2019 ein Schlupfloch schloss. Diese Datensätze tauchen seitdem immer wieder im Netz auf.

RND/dpa

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