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Künstliche Intelligenz soll Betrug bei Facebook-Messenger enttarnen

  • In seinem Messengerdienst will Facebook künftig vor potenziellen Betrügern warnen.
  • Dafür greift das Netzwerk auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zurück.
  • So sollen vor allem Kinder und Jugendliche besser geschützt werden.
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Facebook will es Cyberkriminellen künftig erschweren, über den Messenger in Kontakt mit Nutzern zu treten. Der Dienst soll verdächtige Inhalte identifizieren können und über Pop-up-Hinweise vor einem möglichen Betrug warnen.

Eine künstliche Intelligenz soll dabei helfen, verdächtige Nachrichten von fremden Usern aufzuspüren, die Anzeichen auf Identitätsbetrug oder unangebrachte Mitteilungen von Erwachsenen an Minderjährige enthalten, heißt es in einer Mitteilung von Facebook. Dazu kann die Technologie beispielsweise feststellen, wenn ein Erwachsener zahlreiche Freundes- und Chatanfragen an unter 18-Jährige absendet. Auch soll die neue Funktion Nutzer enttarnen, die sich etwa mithilfe von kopierten Fotos als jemand anderes ausgeben.

“Allzu oft interagieren Menschen mit jemandem online, von dem sie denken, dass sie ihn kennen oder ihm trauen können, der aber in Wirklichkeit ein Betrüger oder Schwindler ist”, erklärt Jay Sullivan, Chef für Privatsphäre und Sicherheit bei Facebook.

Nachrichteninhalte werden nicht gelesen

Darüber hinaus will Facebook mögliche Betrugsfälle auch anhand von bereits gemeldeten Inhalten, die bestimmten Mustern folgen oder von auffälligen User stammen, aufdecken. Anschließend tauchen im Messenger Hinweise auf wie: “Betrug fängt oft mit der Nachricht von Fremden an. Sei vorsichtig bei Fragen nach Geld und schicke niemals Zahlungen an jemanden, den du nicht kennst.” Die Inhalte der Messenger-Nachrichten will Facebook dabei nicht auswerten. Wie bei Whatsapp will Facebook künftig flächendeckend die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für seinen Messenger etablieren.

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Die neuen Warnhinweise sind laut Facebook bereits seit März auf Android-Geräten aktiv. Die Implementierung bei iOS soll ab kommender Woche starten. Über die Hinweise sollen Personen künftig auch einfacher blockiert und ignoriert werden können.

RND/mkr

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