iPhone-Betriebssystem: Sollten Sie iOS 13 überspringen?

  • iOS 13 steht seit dem 19. September bereit – doch schon am 24. September soll laut Apple iOS 13.1 folgen.
  • Der Schritt ist für Apple eher ungewöhnlich.
  • iOS 13.1 soll unter anderem eine Sicherheitslücke beheben.
David Sander
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Hannover. Jährlich präsentiert Apple ein großes Softwareupdate für seine iPhones. Das bringt meist zahlreiche Verbesserungen mit sich und wird in der Regel erst nach einiger Zeit aufgefrischt. Nicht so dieses Jahr: iOS 13 erschien pünktlich vor Marktstart des iPhone 11 am 20. September 2019. Kaum hatten sich die ersten Nutzer die neue Version heruntergeladen, kursierte die Meldung, dass bereits fünf Tage später, am 24. September, das erste große Update iOS 13.1 kommen soll. Apple bestätigte dies gegenüber dem amerikanischen Technikportal The Verge. Warum dieser eher ungewöhnliche Schritt?

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Update des Updates: iOS 13.1 soll sicherer sein

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Viele Apple-Anhänger hatten sich schon auf das Update gefreut – es unterstützt bestehende Geräte bis zum iPhone 6s und dem iPhone SE. iOS 13 bekommt unter anderem einen Dunkelmodus, so soll das Display angenehmer für die Augen sein und bei OLED-Bildschirmen wird sogar der Akku geschont. Die eigene Foto- und Karten-App wurde überarbeitet, und es soll bessere Einstellungen für die Privatsphäre geben.

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Doch wie The Verge berichtet, läuft iOS 13 wegen einiger Fehler noch ziemlich instabil. Apple versichert gegenüber The Verge, dass die Probleme mit iOS 13.1 behoben würden. Am größten war der Druck für das schnelle neue Update aber wohl aufgrund einer massiven Sicherheitslücke. Wie das österreichische Technikportal Futurezone berichtete, konnte der Sperrbildschirm von iOS 13 ganz leicht ohne Passwort ausgehebelt werden. Ein Problem, das mit iOS 13.1 behoben sein sollte.

Futurezone empfiehlt iPhone-Besitzern, die nicht ungewollt auf iOS 13 updaten wollen, die Funktion "Automatische Updates" unter dem Punkt "Softwareupdate" in den Einstellungen vorübergehend zu deaktivieren.

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