iOS 13.2 Beta: Neue Emojis, Deep Fusion und Siri-Verbesserungen

  • Apple gewährt registrierten Nutzern Einblick in die neue Betaversion von iOS 13.2.
  • Zu den neuen Features gehören Verbesserungen der Privatsphäre und knapp 60 neue Emojis.
  • Für normale Nutzer steht die Testversion nicht zur Verfügung.
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Cupertino. Bei Apple geht es Schlag auf Schlag. Am 10. September stellte Tim Cook im Apple Park die Neuheiten iPhone 11 und iPhone 11 Pro vor. Das dazugehörige Betriebssystem, iOS 13, veröffentlichte der Konzern neun Tage darauf. Seitdem gab es drei Updates, die Fehlerbehebungen enthielten und neue Features mit sich brachten.

Neben den offiziellen Updates veröffentlicht Apple aber regelmäßig auch Beta-Versionen für registrierte Entwickler. Die neueste Version steht seit dem 10. Oktober zur Verfügung. Das sind die Neuheiten in iOS 13.2 Beta.

Was ist die Betaversion iOS 13.2?

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Genau genommen handelt es sich bei dem neuesten iOS-Update um die zweite Testversion des 13.2-Beta-Updates, das seit Anfang Oktober für Entwickler zur Verfügung steht.

Nur wer Mitglied des Apple Developer Programs ist, kann Betaversionen von den Betriebssystemen iOS, macOS, tvOS und watchOS erhalten. Bei Betaupdates handelt es sich um Softwareversionen, die sich noch in der Entwicklung befinden und deshalb (noch) nicht öffentlich verfügbar sind. Die Software darf nur auf registrierten Entwicklergeräten installiert werden.

Neue Emojis in iOS 13.2 Beta

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Zu den Highlights der neuen Betaversion zählen knapp 60 neue Emojis, die Apple bereits im Juli 2019 angekündigt hatte. Unter anderem dabei: ein gähnendes Gesicht, ein Otter, ein Banjo, Personen im Rollstuhl und das Menstruations-Emoji.

Zudem ermöglicht der „Emoji Picker“, die Hautfarbe einzelner Personen in einem Multipersonen-Emoji zu verändern, wie Jeremy Burge, Gründer von Emojipedia, einem Online-Nachschlagewerk für Emojis, auf Twitter verkündete.

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Neu in iOS 13.2 Beta: Deep Fusion

Deep Fusion kündigte Apple bereits bei der Keynote im September an. Es handelt sich dabei um eine neuartige Bildverarbeitungsfunktion für Fotos mit mittlerer Lichtintensität. Doch wie viele andere Funktionen in iOS 13 war Deep Fusion noch nicht verfügbar, als die neuen iPhone-Modelle auf den Markt kamen.

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Mit Deep Fusion bekommen die Kameras des iPhone 11 und des 11 Pro drei Betriebsmodi, die je nach Lichtverhältnissen und verwendetem Objektiv automatisch aktiviert werden. Durch maschinelles Lernen soll das Kamerasystem aufgenommene Szenen erkennen und entsprechend optimieren können.

Anders als der Nachtmodus, der auf dem Display angezeigt und durch den Nutzer aktiv bedient wird, agiert Deep Fusion unsichtbar im Hintergrund. Eine Funktion zum Deaktivieren soll es, zumindest in der Betaversion, nicht geben.

Apps anordnen und löschen im Edit Home Screen

Hierbei handelt es sich nicht um eine neue Funktion, sondern vielmehr um eine neue Bezeichnung, die Nutzern mehr Klarheit verschaffen soll. Aus „Rearrange Apps“ macht Apple kurzerhand „Edit Home Screen“. Damit können iPhone-Nutzer Apps auf ihrem Display verschieben und anordnen.

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Vor iOS 13 wurden Apps durch langes Antippen ausgewählt und anschließend, im „Wackelmodus“, an die gewünschte Stelle verschoben. Mit der neuen Funktion verbirgt sich die Option nun hinter einem sogenannten Haptic Touch beziehungsweise 3D Touch auf unterstützten Geräten. Bei langem Antippen einer App öffnet sich ein Menüfenster, darunter auch die Option, die ausgewählte App zu löschen.

Privatsphäre in Siri verbessert

Apples Sprachassistent Siri wird im neuen Betaupdate umfassend überholt. So soll es einen neuen Infoscreen geben, der bei der ersten Installation von iOS 13.2 erscheint und Nutzern die Möglichkeit gibt, Audioaufnahmen aus Siri und der Diktier-App nicht mit Apple zu teilen.

Des Weiteren ermöglicht Apple nun das Löschen der gesamten Siri-Historie von seinen Servern. Wieder dabei ist zudem die Funktion, sich Nachrichten von Siri ankündigen zu lassen.

Neue Videofunktion in iOS 13.2 Beta

Für Besitzer des iPhone 11 könnte es in iOS 13.2 die Möglichkeit geben, die Auflösung und Bildwiederholrate eines aufgenommenen Videos direkt in der Kamera-App zu ändern. Dazu muss einfach in der rechten, oberen Ecke auf die entsprechende Funktion getippt werden, wie dieser Twitter-User demonstriert:

Kein Release von iOS 13.2 bekannt

Für normale Nutzer bleibt iOS 13.1.2 vorerst die aktuellste Version des neuen Betriebssystems. Funktionen und Neuheiten, die in den Testversionen vorgestellt werden, gelangen meist zu einem späteren Zeitpunkt auch in die öffentlichen Updates. Garantiert ist das aber nicht. Wann iOS 13.2 für Normalnutzer erscheint, ist noch nicht bekannt.