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Hetze im Netz: So schützen Sie Ihre Kinder bei Onlinegames

Wenn Kinder Computerspiele zocken, sollten ihre Eltern die Games auch ausprobieren und ihren Nachwuchs begleiten.

Wenn Kinder Computerspiele zocken, sollten ihre Eltern die Games auch ausprobieren und ihren Nachwuchs begleiten.

Berlin. Bei vielen Onlinegames gibt es die Möglichkeit sich über einen Chat auszutauschen. Doch solche Chatfunktionen bergen Gefahren, warnt die Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht“.

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Gerade bei jüngeren Kindern seien oftmals analoge Spiele besser geeignet. Alternativ sei es ratsam, Spielrunden mit Bekannten zu absolvieren oder nach Möglichkeit einen moderierten Chat zu wählen.

Interesse am Spiel zeigen

Eltern sollten ihre Kinder bei der Nutzung von Onlinespielen begleiten. Also die Games selbst testen oder eine Runde mitspielen. So können sie Interesse signalisieren, gemeinsame Erlebnisse schaffen und so den vertrauensvollen Austausch über die Spiele fördern.

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Sie können dann Kinder für Gefahren sensibilisieren – etwa offen ansprechen, dass sie in den Spielen auf Propaganda, extremistische Hetze, Fake News und menschenverachtende Ideologien stoßen können.

Denn manche Gamer nutzen die Chats, um ungefiltert ihre ideologische Weltsicht zu transportieren und Hetze zu verbreiten, warnt Iren Schulz, Mediencoach bei „Schau hin!“ anlässlich des Safer Internet Day am 8. Februar.

Es geht nicht nur um Chatkommentare

Neben Texten und Bildern können solche Botschaften in Spielen auch indirekt Spielentscheidungen verbreiten – zum Beispiel, wenn Spiele Gewalt gegen Minderheiten rechtfertigen oder verherrlichen.

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Häufig werden auch Elemente in bestehenden Spielen verändert, die bei vielen Kindern und Jugendlichen beliebt sind, so Schulz. Profilname, Ausstattung der Spielfiguren oder ganze Spielewelten können Gamer gestalten – und so etwa extremistische Ansichten, verfassungswidrige Symbole oder menschenfeindliche Botschaften platzieren.

Kindern ist nicht immer klar, was da passiert. Oft fehlt ihnen noch eine kritische Einschätzung der Spielewelt. Eltern können sie auf solche Erfahrung vorbereiten und ihnen vermitteln, Inhalte zu hinterfragen. Und sie können Kindern klar machen: Du kannst dich jederzeit an mich wenden, wenn dir etwas komisch vorkommen sollte.

Am besten bieten Eltern altersgerechte, pädagogisch ausgewählte Inhalte an und aktivieren die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen. Darüber hinaus lohnt es sich, wenn Erwachsene das Spielgeschehen weiter aufmerksam verfolgen.

RND/dpa

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