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Google will Behörden in der Corona-Krise mit Maps-Daten unterstützen

Google hat Daten aus seinem Dienst Maps in 131 Reports zusammengestellt.

Berlin.Google veröffentlicht in der Coronavirus-Krise eine Auswertung anonymisierter Bewegungsdaten. Das soll den Behörden zusätzliche Anhaltspunkte zum Verständnis der Verhaltenstrends liefern. So sollen Experten etwa bewerten können, ob bestimmte Maßnahmen und Beschränkungen des öffentlichen Lebens Auswirkungen zeigen. Für die Analyse verwendet Google die Standortdaten aus seinem Kartendienst Maps. Hier muss der Nutzer der Verwendung der Ortungsdienste zuvor zugestimmt haben.

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In Deutschland wird auf Bundesland-Ebene gezeigt, wie sich die Zahl der Menschen etwa in Parks und Einkaufsläden sowie auf Bahnhöfen entwickelt hat. Dabei bekommt man nur eine prozentuale Veränderung insgesamt zu sehen, nicht aber die Entwicklung an einzelnen Orten. So ist etwa zu sehen, dass die Zahl der Besuche im Bereich Verkauf und Erholung im Zeitraum vom 16. Februar bis zum 29. März um 77 Prozent zurückgegangen sind.

Dazu zählen Orte wie Restaurants, Cafés, Shoppingzentren und Kinos. Die Aufenthalte in Transitbereichen wie U-Bahn- und Busstationen sind um 68 Prozent zurückgegangen. Die Daten hat Google in einem Report zusammengefasst, der als PDF-Datei einsehbar ist.

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Google-Daten könnten weiter präzisiert werden

“Bei Google Maps nutzen wir aggregierte, anonymisierte Daten, die zeigen, wie viel an bestimmten Orten los ist. So können wir feststellen, ob ein lokales Geschäft gut besucht ist. Von Mitarbeitern des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir gehört, dass diese Art von aggregierten, anonymisierten Daten bei kritischen Entscheidungen zur Bekämpfung von Covid-19 hilfreich sein können”, heißt es in einem Blog-Eintrag von Freitag.

Mit der Zeit könnten die Daten auch auf tiefere regionale Ebenen heruntergebrochen werden, erklärte der Internet-Konzern zur Vorstellung des Plans am Freitag. In den USA etwa sind die Trends bereits auf County-Ebene verfügbar.

Die Trends decken einen Zeitraum von mehreren Wochen ab, die jüngsten Daten sind 48 bis 72 Stunden alt. Die Daten sind für 131 Länder verfügbar. In Zukunft könnten mit den Daten möglicherweise auch Annahmen zur weiteren Entwicklung getroffen werden. Google greift für die Auswertung auf anonymisierte Daten von Nutzern zurück, die ihre Aufenthaltsorte in ihren Google-Profilen aufzeichnen lassen.

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RND/dpa/mkr

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