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  • Google-Suche am Vatertag: Das interessiert die Menschen heute besonders

Corona-Krise: Wonach suchen Google-Nutzer am Vatertag?

  • Die Google-Suchtrends zeigen, wonach die Menschen während der Corona-Krise suchen.
  • Am Vatertag zeigt sich bei vielen eine Mischung aus Bollerwagen, Biergärten und Pessimismus.
  • Hoch oben im Kurs steht angesichts derzeitiger Reise-Debatten auch das Wort “stornieren”.
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Berlin. Bollerwagen, Biergärten und Pessimismus: In der Corona-Krise wollen die Menschen vermehrt wissen, wie die Lockerungen im Alltag konkret aussehen. So stieg das Interesse an der Google-Suche "vatertag was ist erlaubt" in Deutschland in den vergangenen sieben Tagen um 1100 Prozent an, wie Google am Mittwoch bekanntgab. Ähnlich stark stieg das Interesse zu Regeln bei Krankenhausbesuchen an. Und das Suchinteresse nach Friseuren hat im Monat Mai sogar ein neues Rekordhoch erzielt.

Mit dem warmen Wetter treibt es die Leute auch vor die Tür: Nach Biergärten oder Fahrradverleihen wurde in den letzten Tagen besonders oft gesucht. In der Woche des Bundesliga-Restarts schaffte es zudem der Sportwetten-Anbieter "Tipico" in die Suchtrends.

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Corona an Himmelfahrt – Keine Bollerwagen, kein Vatertag?
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Donnerstag wird nicht nur Christi Himmelfahrt gefeiert, vielerorts knallen auch die Korken zum „Vatertag“.  © RND
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Suchanfragen zum Coronavirus nehmen wieder ab

Auch wenn die Suchanfragen zum Coronavirus generell abgenommen haben, blieben einzelne Aspekte für viele Menschen weiter spannend. Die Suche nach "sanofi impfstoff covid 19" stieg in der vergangenen Woche um mehr als 5000 Prozent an. Der Generaldirektor des französischen Pharmakonzerns Sanofi, Paul Hudson, hatte in einem Interview angedeutet, die USA bei der Lieferung eines möglichen Corona-Impfstoffs zu bevorzugen. Mittlerweile ist der Konzern jedoch zurückgerudert.

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Zudem trieb eine pessimistische Prognose in Zusammenhang mit Covid-19 die Nutzerinnen und Nutzer in der vergangenen Woche um: "corona verschwindet vielleicht nie" wurde mit über 5000 Prozent Zuwachs ebenfalls besonders oft in die Suchmaschine eingetippt. Und auch an den Urlaub glauben offenbar nicht mehr viele: Das Wort "stornieren" wurde besonders oft mit Urlaubs- oder Reisebegriffen kombiniert.

RND/ dpa

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