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Google: Die meisten Eltern machen sich Sorgen, wenn die Kinder im Internet sind

  • Die meisten Eltern machen sich laut einer Umfrage Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder beim Surfen im Netz.
  • Als größtes Risiko sehen die Eltern dabei den Kontakt zu Fremden und ungeeignete Inhalte.
  • Experten raten, genau zu ergründen, was das Kind eigentlich am Handy macht.
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Hamburg. 87 Prozent der Eltern fühlen sich fit, um ihr Kind beim Umgang mit Onlinemedien zu unterstützen. Auf der anderen Seite machen sich aber auch 82 Prozent der Eltern Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder beim Surfen im Netz. Als größte Risiken sehen sie dabei den Kontakt zu Fremden (22 Prozent) und ungeeignete Inhalte (19 Prozent). Das ergab eine Umfrage von Statista im Auftrag von Google Germany unter 1003 in Deutschland lebenden Eltern und Erziehungsberechtigten.

Apps werden nicht immer eng genug kontrolliert

„Die realistische Einschätzung der Risiken ist aber oftmals nicht ausreichend“, sagt Michael Littger, Geschäftsführer des Vereins „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN). So würden Apps nicht immer eng genug kontrolliert oder das Update auf den Digitalgeräten gerne mal verschoben, weil keine Zeit dafür sei.

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Auch sei es schwierig, den richtigen Moment für die Anmeldung auf sozialen Medien zu finden. „Oft spielt dabei der Verhaltensdruck durch das schulische Umfeld eine große Rolle. Und da den magischen Moment zu finden, auch die Kehrseiten zu besprechen, wird oft verpasst“, so Littger.

Berieseln oder lernen: Was tun Kinder am Handy?

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Medienpädagogin Lidia de Reese von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) rät Eltern etwa, die Einstellungen bei Apps immer gemeinsam mit Kindern vorzunehmen. Statt dem pauschalen Vorwurf, dass das Kind zu viel Zeit mit dem Handy verbringt, sollten Eltern genau ergründen, was Kinder überhaupt damit machen. „Lassen sie sich nur berieseln oder lernen sie damit? Wie kann davon die ganze Familie profitieren? Vielleicht können alle auch etwas zusammen mit den Handys machen“, regt Reese an.

Dafür eignet sich beispielsweise das Gesellschaftsspiel „Felicitas Fogg – In 80 Karten um die Welt“, entwickelt von der DsiN. „Es wird mittels Handy gespielt und verbindet ein Kartenspiel mit Augmented Reality“, erklärt Littger. Sowohl DsiN als auch FSM sowie weitere Partner geben im neu eröffneten Google-Sicherheitscenter für Familien Tipps für den Umgang mit Medien im Familienalltag, Empfehlungen für Jugendschutzeinstellungen, Lerntools und digitale Grundregeln.

RND/dpa

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