Google: Künstliche Intelligenz kann das Wetter vorhersagen

  • Google hat ein System entwickelt, welches die Veränderung des Wetters berechnen kann.
  • Bis jetzt funktioniert die Berechnung nur für einen kurzfristigen Zeitraum – ist dafür aber viel schneller, als andere Methoden.
  • Nun soll die Technologie weiter verbessert werden.
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Das gab es in der Geschichte der Wettervorhersage wohl noch nicht: Ein besonderes neuronales Netzwerk soll der Suchmaschinen-Gigant laut t3n entwickelt haben. Dieses lernt, wie sich Wetter entwickelt – und berechnet den Verlauf in Echtzeit.

Künstliche Intelligenz sagt das Wetter vorher

Seit 2017 soll Google sein neuronales Netzwerk dafür mit Daten der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) trainiert haben, so t3n. Dabei habe das System gelernt, wie Wetter funktioniert und wie man es mithilfe von Datenanalyse und Gesetzmäßigkeiten vorhersagen kann.

Der Clou bei der Google-Wettervorhersage: Während die NOAA sechs Stunden zur Auswertung ihrer gewaltigen Wetter-Daten benötigt, schafft es die künstliche Intelligenz deutlich schneller – was wesentlich kurzfristigere Prognosen ermöglicht.

Innerhalb kürzester Zeit kann das System auf Veränderungen der Wetterlage reagieren und die Vorhersagen entsprechend anpassen, sagt Jason Hickey, Google-Ingenieur, auf dem Google Al Blog. Diese Funktion könnte uns in Zeiten des Klimawandels nützlich für die Vorhersage von extremen Wetterlagen werden.

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Vorteil nur bei kurzzeitigen Vorhersagen

Bisher sind die Vorhersagen des Systems nur für kurze Zeiträume zuverlässig. Langzeitvorhersagen sind mithilfe von konventionellen Vorhersagemethoden der NOAA bis auf weiteres verlässlicher, meint t3n.

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Google überlegt nun, wie das Modell weiterentwickelt werden kann. Bald sollen nämlich auch zuverlässige Langzeitvorhersagen errechnet werden können.

RND/tmo