Google Doodle am 21. Dezember: Der Winter ist da

  • Am 21. Dezember weist das Google Doodle auf den Winteranfang hin.
  • Der orientiert sich an der Wintersonnenwende. Demnach ist heute der kürzeste Tag des Jahres.
  • Das bedeutet aber auch: Ab jetzt werden die Tage wieder länger.
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Mit einem Igel, der durch schneebedeckte Tannenzapfen, Zweige und Nüsschen flaniert, erinnert das heutige Google Doodle an den Winteranfang. Immer wieder nutzt die Suchmaschine das Logo auf der Startseite, genannt Doodle, um seine Nutzerinnen und Nutzer auf Gedenktage, Jubiläen, besondere Personen oder Ereignisse hinzuweisen. Am 21. Dezember steht der Winter im Fokus. Aber ist heute der kalendarische oder meteorologische Winteranfang – und was bedeutet das? Wir klären auf.

Wintersonnenwende: Die Tage werden wieder länger

Nach astronomischen Berechnungen beginnt in diesem Jahr am 21. Dezember der Winter. Er wird auch als kalendarischer Winteranfang bezeichnet und durch die Wintersonnenwende eingeleitet. Die Sonne steht zu diesem Zeitpunkt an ihrem tiefsten Punkt für die Nordhalbkugel. Das ist gleichzeitig auch der kürzeste Tag des Jahres – also der Tag, an dem die Sonne die wenigsten Stunden über dem Horizont steht.

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In Mitteleuropa gibt es zur Wintersonnenwende nur höchstens knapp acht Stunden Sonne: In Hannover etwa geht sie an diesem Tag um 08.29 Uhr auf und um 16.10 Uhr unter. Die Sonne befindet sich heute senkrecht am südlichen Wendekreis. Nach der Wintersonnenwende werden die Tage langsam wieder länger und heller. Datum und Uhrzeit der Wintersonnenwende variieren in den kommenden Jahren und Jahrzehnten minimal. Zum Ende des Jahrhunderts wird die Wintersonnenwende auf den 20. Dezember fallen.

Der meteorologische Winteranfang

Neben dem kalendarischen gibt es auch den meteorologischen Winteranfang. Er wird auch als klimatologischer Winteranfang bezeichnet und fiel auf den 1. Dezember 2021. Dieses Datum ist jedes Jahr gleich und dient hauptsächlich dazu, Wetteraufzeichnungen und Vergleiche von Klimadaten einfacher zu gestalten. Es handelt sich also um ein rein praktisch gewähltes Datum.

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Was sind Google Doodles?

Nicht jede und jeder kennt ihren Namen, aber so gut wie alle Internetnutzerinnen und -nutzer haben sie schon einmal gesehen: die Google Doodles. Dabei handelt es sich um Grafiken, die auf der Startseite von Google und in den Suchergebnis-Listen oben links stehen können. Oftmals stellen sie das Google-Logo dar, das mit verschiedenen Extras oder Effekten erweitert wird. Häufig löst ein Klick auf die Grafik sogar eine Animation oder gar ein interaktives Spiel aus.

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Grundsätzlich werden Google Doodles immer zu einem bestimmten Ereignis erstellt – ob Muttertag, Fußball-WM, Feiertag oder Gedenktag einer bekannten Persönlichkeit. So erinnern sie einerseits an ein besonderes Ereignis, bieten darüber hinaus aber auch weiterführende Informationen an. Denn durch einen weiteren Klick gelangen Nutzerinnen und Nutzer direkt zu einer automatischen Suchanfrage, die den Hintergrund des Doodles genauer erklärt.

Erstellt werden sie von den Doodlern, einem speziellen Team von Künstlerinnen und Künstlern bei Google, das aus Grafikern und Illustratorinnen besteht.

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Ist das Google Doodle weltweit gleich?

Nein, die Google Doodles unterscheiden sich teilweise international voneinander oder werden nur in bestimmten Regionen und Ländern ausgespielt. Nationalfeiertage werden beispielsweise nur in dem jeweiligen Land ausgespielt, etwa der Königstag am 27. April in den Niederlanden oder der gleichzeitig stattfindende Freiheitstag in Südafrika. Parallel zum heutigen Doodle, der auf den Winteranfang auf der Nordhalbkugel hinweist, wird Menschen auf der Südhalbkugel eine Animation zum Sommeranfang ausgespielt.

International wichtige Gedenktage, Feiertage oder sonstige spannende Ereignisse wie der Tag der Erde oder das erste Bild eines schwarzen Lochs werden hingegen international ausgespielt.

RND/do/pf/asu/vv

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