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Glasfaserausbau: Vodafone will hohe Bandbreite flächendeckend zur Verfügung stellen

  • Maximale Geschwindigkeiten beim Surfen im Internet, das verspricht ein Glasfaseranschluss.
  • Doch diese Bandbreite können Vodafone-Kunden vor allem zu Zeiten starker Auslastung vielerorts nicht nutzen.
  • Nun soll eine Aufrüstung der eigenen Kabelnetze die Engpässe beseitigen.
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Düsseldorf. Vodafone will sich beim Glasfaser-Ausbau in Deutschland künftig stärker auf die Aufrüstung der eigenen Kabel-Netze konzentrieren. Ein Firmensprecher bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der „Rheinischen Post“. „Wir werden künftig Teile unserer bisherigen Glasfaser-Aktivitäten umwidmen und sie ins Kabelnetz einbringen.“

Im Gegenzug fährt Vodafone die Anwerbung neuer Glasfaser-Versorgungsgebiete bei seinen Programmen „GigaGemeinde“ und „GigaGewerbe“ zurück, bei denen die Glasfaser-Leitungen bis hin zum Kunden verlegt werden. Man fokussiere sich in diesem Bereich darauf, den Auftragsbestand für 150.000 Haushalte und 23.000 Unternehmen abzuarbeiten. „Hier wollen wir über die nächsten 15 Monate vor allem fertig bauen, was uns aufgetragen ist.“ Neue Glasfaser-Projekte sollen „vor allem im Bereich geförderter Gemeindeprojekte sowie Gewerbegebiete auf Basis großer Kundennachfrage“ akquiriert werden.

Ein Gigabit pro Sekunde nur selten verfügbar

Mit dem Strategiewechsel reagiert Vodafone auch auf die Bedürfnisse der Kunden, die über das TV-Kabel ins Internet gebracht werden. Zwar bietet hier Vodafone maximale Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde an, die aber in etlichen Fällen nicht durchgehend zur Verfügung gestellt werden können. Insbesondere zu den Spitzenzeiten am Abend hat der Provider Schwierigkeiten, die hohe Bandbreite flächendeckend zur Verfügung zu stellen. Das deutet auf Engpässe im Backbone-Netzwerk hin, die mit einem gezielten Glasfaser-Ausbau beseitigt werden könnten.

„Dem Bandbreiten-Hunger wollen wir mit Investitionen gerecht werden“, zitiert die „Rheinische Post“ einen Vodafone-Sprecher. „Dafür widmen wir künftige Teile unserer bisherigen Glasfaser-Aktivitäten jetzt um.

RND/dpa

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