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Gaming mal anders: Mit Spielen zu weniger Stress und mehr Konzentration

  • Mit Spielen kann man sich nicht nur seine freie Zeit vertreiben.
  • Einige Anwendungen helfen auch, das Konzentrationsvermögen zu steigern und Stress abzubauen.
  • Fünf Minispiele im Überblick.
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Berlin. Sie sehen aus wie verspielte Kunstwerke oder glorifizierte Eieruhren, sind in Wahrheit aber kleine Wunderhelfer für den Alltag: Spiele und Apps, die auf Knopfdruck dabei helfen, Prokrastination – auch bekannt als “Aufschieberitis” – zu verhindern, Stress zu reduzieren oder sich mal ein wenig Zeit zum Durchatmen zu verschaffen. Fünf kurzweilige Minispiele im Überblick:

Für jeden Moment des Alltags geeignet

Ein Blick in ein gemütliches Schlafzimmer aus der Vogelperspektive: So sieht das Hauptmenü der App „#SelfCare“ aus, in der sich hinter den anklickbaren Gegenständen Minispiele verbergen. Von Atemübungen, über kleine Sortierspiele bis hin zum Nachzeichnen einfacher geometrischer Formen: All diese kleinen Spielchen sind dafür da, im stressigen Alltag kurz durchzuatmen und wieder zu sich zu finden.

Begleitet wird die Minispielesammlung von einem entspannt wabernden Soundtrack, der sich subtil in den Hintergrund mischt, und einer aufmunternden Grußbotschaft, sobald man die App startet: "Alles wird gut" oder "Auch schlechte Tage gehen vorbei". Offensichtliches, das man in schlechten Momenten aber nur allzu leicht vergisst.

Spielenswert, denn: Truluv, das Team hinter „#SelfCare“, entwickelt seit Jahren stressmindernde Spiele und hat seine Erkenntnisse in dieser wunderschönen App zusammengeführt. Die abwechslungsreichen Minispiele sind für nahezu jeden Moment des Alltags geeignet.

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App verhindert, ständig ans Handy zu greifen

Die App „Forest“ will Konzentrationslöcher und Prokrastination zu Problemen der Vergangenheit machen und bedient sich dazu eines einfachen Prinzips: Wer die App startet, pflanzt einen Baum und legt dann einen Zeitraum fest. Währenddessen darf „Forest“ nicht geschlossen oder minimiert werden, sonst verfault der Baum. Wer die vorgegebene Zeit brav das Handy unberührt lässt, wird mit einem digitalen Sprössling belohnt. So will „Forest“ verhindern, dass man ständig zum Handy greift, während man eigentlich arbeiten sollte.

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Spielenswert, denn: Die Idee von „Forest“ ist einfach, aber gut: Wer längere Zeit sein Handy ruhen lässt und sich auf seine To-dos stürzt, wird mit einem hübschen Baum belohnt und darf darüber hinaus auch in übersichtlichen Statistiken nachlesen, wie häufig er sich in den vergangenen Wochen mit „Forest“ konzentriert hat.

Den Schlaf spielend optimieren

Sleeptown“ ist nicht direkt eine App, die unmittelbar Stress mindert oder beim Bewältigen der täglichen Aufgaben hilft. Sie wirkt vielmehr um die Ecke und optimiert als Haupteffekt den Schlaf: Wer rechtzeitig ins Bett geht und lange genug schläft, wird mit einem digitalen Haus belohnt, ganz ähnlich wie bei „Forest“. Wer das oft genug wiederholt und seinen Schlafrhythmus pflegt, bastelt sich so nach und nach eine hübsche kleine, ansehnliche Stadt auf dem Handy zusammen.

Spielenswert, denn: Wie wichtig guter und ausreichender Schlaf ist, weiß jeder aus eigener mehr oder weniger leidvoller Erfahrung. So auch die Entwickler von „Sleeptown“, die mit einer schön designten App den Gang ins Bett erleichtern wollen.

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Individuelle Endlos-Songs als Hintergrundbeschallung

Es ist gar nicht so einfach, die richtige Hintergrundbeschallung für die Arbeit zu finden. Die App „Brain.fm“ will diese Aufgabe übernehmen und stellt nicht nur vorausgewählte Instrumentalmusik zur Verfügung, sondern komponiert auf Wunsch auch einen individuellen Endlos-Song, der den eigenen Geschmack perfekt treffen soll. Dabei schöpft die App aus allen musikalischen Genres von Jazz bis Weltmusik.

Spielenswert, denn: Kaum eine andere App lässt so viele Anpassungen und Individualisierungs-Möglichkeiten zu wie „Brain.fm“. Die künstliche Intelligenz (KI), die für die Kompositionen verantwortlich ist, agiert leistungsstark und liefert tolle Ergebnisse.

Keine Aufgabe mehr unerledigt

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Auch die App „Habitica“ nutzt Gamifizierung und will so das tägliche Abarbeiten von To-do-Listen motivierender gestalten. Wer hier regelmäßig seine Arbeiten abhakt, steigt im Level auf, sammelt Erfahrungspunkte und kann sich sogar ein digitales Haustier kaufen. Die vielen Upgrades und freischaltbaren Erweiterungen sollen einen dazu bringen, nicht mehr auch nur eine einzige Aufgabe unerledigt zu lassen.

Spielenswert, denn: Auf den ersten Blick mag „Habitica“ ein wenig überfordernd wirken, aber es gelingt schnell, sich in die Welt der Motivationsapp einzuarbeiten. Ist das erst einmal gelungen, warten dutzende Belohnungsmechanismen darauf, die Konzentration auf die eigene Arbeit in mehrfacher Hinsicht lohnenswert zu gestalten.

RND/dpa

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