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Studie: Knapp die Hälfte der Deutschen stößt im Netz regelmäßig auf Corona-Fake-News

Viele Nutzerinnen und Nutzer stoßen beim Surfen im Netz regelmäßig auf Falschinformationen rund um die Corona-Pandemie.

Hamburg.Fast die Hälfte der erwachsenen Internet-Nutzerinnen und - Nutzer in Deutschland wird regelmäßig mit falschen oder irreführenden Informationen zu Covid-19 konfrontiert. Das ist eines der Ergebnisse der deutschen Teilstudie des „Reuters Institute Digital News Report 2021“, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

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Demnach gaben 46 Prozent der Befragten an, im Internet innerhalb einer Woche Fehlinformationen rund um das Thema Corona gesehen zu haben. Die größten Sorgen vor falschen Informationen bestanden der Studie zufolge gegenüber Facebook (28 Prozent) und Messenger-Apps (14 Prozent) sowie gegenüber Aktivistinnen und Aktivisten als Absender (31 Prozent).

Fakes und Fakten nicht unterscheiden können

Unabhängig vom Thema äußerten 37 Prozent der Studienteilnehmer in Deutschland Bedenken, eventuelle Falschmeldungen im Internet nicht von Fakten unterscheiden zu können. 23 Prozent gaben an, keine derartige Bedenken zu haben, 41 Prozent waren dahingehend unentschieden.

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Das Vertrauen in die Nachrichtenmedien ist während der Corona-Krise gestiegen: 53 Prozent der erwachsenen Onliner in Deutschland erklärten, den Nachrichten im Allgemeinen zu vertrauen – acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Mit 17 Prozentpunkten auf 49 Prozent am stärksten gewachsen ist das Vertrauen in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen. Erneut erhielten die Hauptnachrichten der öffentlich-rechtlichen Anbieter die höchsten Vertrauenswerte unter den Befragten.

Insgesamt basiert die Studie auf 92.372 Befragten aus 46 Ländern auf sechs Kontinenten. Seit 2012 untersucht die Studie Trends und Besonderheiten in der Nachrichtennutzung. Pro Land wurden den Angaben zufolge 2021 rund 2000 Personen befragt. In Deutschland erfolgten die Befragungen zwischen dem 14. Januar und dem 5. Februar. Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut ist seit 2013 als Kooperationspartner für die deutsche Teilstudie verantwortlich. Die Studie gilt als repräsentativ für die Bevölkerung.

RND/epd/dpa

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