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Fake News entlarven: Was Nutzer gegen Falschmeldungen tun können

  • Falschmeldungen provozieren meist absichtlich starke Emotionen, sei es Zustimmung oder Wut.
  • Nutzer sollten unbekannte Websites überprüfen, indem sie den Namen in einer Suchmaschine eingeben. Hat die Website kein Impressum, ist dies verdächtig.
  • Wer Fake News entdeckt, sollte zunächst seine Freunde darüber in Kenntnis setzen.
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Berlin/Bonn. In den sozialen Netzwerken geht es bekanntlich oft wenig sozial zu – und vor allem nicht immer wahrheitsgemäß. Da ist Aufmerksamkeit gefragt: Es gilt, gefälschte Nachrichten zu entlarven und Freunde rasch zu warnen, rät die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Faktencheck: Unbekannte Seiten in Suchmaschine eingeben

Manche gefälschte Nachrichten und Webseiten wirken direkt dubios, andere auf den ersten Blick sehr professionell. Die bpb ruft daher zum Quellencheck auf: Berichten auch andere Medien von dieser Nachricht? Hat die Webseite ein Impressum? Die Webauftritte sind oft bewusst irreführend und sehen wie professionelle Nachrichtenseiten aus. Ist die Seite unbekannt, lohnt es sich, den Namen in eine Suchmaschine einzugeben. Das Ergebnis sind oft warnende Artikel.

Gefühle reflektieren: Fake News provozieren starke Emotionen

Portale und Seiten, die sich das Überprüfen von Fakten zur Aufgabe gemacht haben, konnten schon so manches weit verbreitete Gerücht als unwahr enttarnen. Bevor man Meldungen mit Freunden teilt, ist es aber nicht nur wichtig, die Richtigkeit zu überprüfen. Nutzer sollten laut bpb auch ihre Gefühle beim Lesen von Nachrichten und Posts reflektieren. Viele Falschmeldungen provozieren nämlich absichtlich starke Emotionen, sei es Zustimmung oder Wut.

Freunde über Fake News informieren

Fällt einem eine Desinformation auf, ist ein erster Schritt, den eigenen Freundeskreis zu informieren. Dann sollte eine Richtigstellung erfolgen. Hierbei bringt es aber teils nur wenig, der Behauptung in den Kommentaren zu widersprechen. Das überzeugt Andersdenkende selten. Um aufzuklären, sollte man die richtige Antwort am besten erklären und belegen. Dazu empfiehlt die bpb, Menschen oder Medien zu zitieren, denen auch die Gegenseite vertraut.

RND/dpa

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