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  • Facebook reagiert: Richtlinien um Schutz vor Belästigung, Hetze und Mobbing erweitert

Facebook erweitert Richtlinien gegen Belästigung und Mobbing

  • Vor wenigen Wochen hatte die Whistleblowerin Frances Haugen Facebook vorgeworfen, zu wenig gegen schädliche Inhalte vorzugehen.
  • Facebook reagiert und will nun seine Richtlinien zum Schutz vor Belästigungen und Mobbing erweitern.
  • Statt nur Privatpersonen zu schützen, sollen bestehende Richtlinien auf Personen des öffentlichen Lebens ausgeweitet werden.
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New York. Facebook will seine Richtlinien gegen Belästigung ausweiten. Künftig soll es verboten sein, Personen des öffentlichen Lebens, darunter Prominente sowie Politikerinnen und Politiker, herabzuwürdigen oder zu sexualisieren, wie das Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit) ankündigte. Im Rahmen der detaillierten Maßgaben sollen schädliche Inhalte entfernt werden können. Die bestehenden Richtlinien verbieten bereits die Verbreitung ähnlicher Inhalte über Privatpersonen.

Eine weitere Änderung soll Regierungskritisierenden, Journalistinnen und Journalisten sowie Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten weltweit mehr Schutz vor Belästigung bieten. In vielen Ländern wird Hetze in sozialen Medien genutzt, um Journalistinnen und Journalisten sowie Aktivistinnen und Aktivisten zum Schweigen zu bringen. Zudem solle auch koordinierte Belästigung verboten werden, bei denen eine Gruppe von Personen zusammenarbeitet, um eine andere Nutzerin oder einen anderen Nutzer zu schädigen, teilte Facebook weiter mit.

Whistleblowerin: Facebook geht zu wenig gegen schädliche Inhalte vor

„Wir dulden kein Mobbing und keine Belästigung auf unserer Plattform“, schrieb Antigone Davis, Leiterin für Globale Sicherheit bei Facebook, in einem Blogbeitrag. „Wenn es doch passiert, handeln wir.“

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Anfang Oktober hatte die Whistleblowerin und frühere Facebook-Managerin Frances Haugen vor einem Untersuchungsausschuss im US-Kongress ausgesagt, dass der Social-Media-Riese nicht genug mache, um schädliche Inhalte zu verhindern.

RND/AP

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