Facebook-Nutzer sollen Quellen selbst überprüfen können

Bei Facebook können nun auch Nutzer der deutschen Plattform selbst überprüfen, ob Quellen echt oder nicht echt sind. Eine Rolle dabei spielt Wikipedia

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Hannover. Facebook verstärkt den Kampf gegen Fakenews und setzt dabei auch auf seine Nutzer. Die können seit Donnerstag auch in Deutschland selbst Quellen prüfen, ob diese echte Inhalte liefern oder Falschnachrichten. Dazu hat Facebook den Kontext-Button ausgerollt. Auch in Ländern wie Spanien, Frankreich oder Italien ist die Funktion nun verfügbar. In den USA, Großbritannien und einigen anderen Ländern gibt es ihn schon seit einigen Wochen oder Monaten.

Der Knopf soll über Artikeln erscheinen, die im News Feed geteilt werden. Nach ersten Tests scheint der Button aber noch nicht bei allen Nutzern ausgerollt worden zu sein.

Hilfestellung bei der Überprüfung von Quellen liefert unter anderem Wikipedia. Nutzer, die das kleine „i“ sehen und darauf klicken, können mit Hilfe der Internet-Enzyklopädie eine Kurzbeschreibung der Quelle abrufen und bekommen weitere Artikel zum Thema angezeigt. Auch welche Freunde den Link bereits geteilt haben, wird hier angezeigt. So soll ein größeres Vertrauen in die Echtheit von Nachrichten und Quellen erzeugt werden.

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In der Vergangenheit hatte Facebook immer wieder mit Glaubwürdigkeits-Vorwürfen zu kämpfen. Damit soll nun Schluss sein.

Von RND/mrz