Experten: So vermeiden Sie hohe Handyrechnungen

  • Auch wenn heutzutage viele Menschen Flatrates in ihren Handyverträgen abgeschlossen haben, gibt es andere Fallen, die die Handyrechnung in die Höhe treiben können.
  • Das Telekommunikationsportal "Teltarif.de" erklärt, dass diese oft das Datenvolumen betreffen.
  • Wenn etwa eine Datenautomatik eingerichtet ist, wird nach Verbrauch des Inklusivvolumens kostenpflichtig Datenvolumen nachgebucht.
Anzeige
Anzeige

Göttingen. Vorsicht vor der Datenautomatik und anderen versteckten Tücken in Handyverträgen: Auch in Zeiten von Allnet-Flats könne die Handyrechnung unerwartet hoch ausfallen, berichtet das Telekommunikationsportal "Teltarif.de". Das passiere zum Beispiel, wenn die sogenannte Datenautomatik eingestellt ist.

Hier erfolgt nach Verbrauch des Inklusivvolumens bis zu dreimal pro Monat eine kostenpflichtige Nachbuchung von Datenvolumen. Um dies zu vermeiden, kann diese aber oft nachträglich im Online-Kundencenter abgestellt werden - oder man wählt von vornherein einen Tarif ohne Datenautomatik.

Flatrate mit teuren Ausnahmen

Auch hier kann es teuer werden: Sonderrufnummern und das Nutzen von Telefonkonferenz-Diensten über eine Festnetznummer sind in einer Flatrate meistens ausgeschlossen. Wer unsicher ist, sollte vorher die jeweiligen Konditionen erfragen.

Vorsicht ist zudem beim sogenannten Carrier Billing geboten. Hierbei handelt es sich um in Apps oder im Internet angebotene Zusatzkäufe oder Dienste rund ums Smartphone, die Drittanbieter über die Telefonrechnung abgerechnet werden. Vor allem Kinder- und Jugendliche sind davon ihm Rahmen von Spiele-Apps betroffen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann solche Käufe und Abonnements über den Mobilfunkanbieter sperren lassen (Drittanbietersperre).

Angebote lieber schriftlich geben lassen

Teure Missverständnisse können auch bei telefonischen Verhandlungen mit dem Provider entstehen, wenn man sich vermeintlich einig ist, warnen die Experten. Verbraucher sollten sich deshalb vor einem Neuabschluss oder einer Verlängerung des Vertrags nicht auf mündliche Absprachen verlassen, sondern sich die Vereinbarungen und Zusagen vorher erst einmal schriftlich geben lassen und alles noch einmal genau durchlesen.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen