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Eine App für Smartphones soll der Polizei die Arbeit erleichtern

  • Die Polizei möchte Zeit sparen mit einer Smartphone-App.
  • Ein Programm wird momentan bei der Polizei in Baden-Württemberg getestet.
  • 1000 Smartphones sind schon verteilt worden, die Anschaffung weiterer ist geplant.
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Reutlingen. Ein spezielles Programm für Smartphones soll der Polizei in Baden-Württemberg die Arbeit erleichtern. Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat am Donnerstag in Reutlingen offiziell den Startschuss für die sogenannte mSB-App gegeben.

Nach Angaben eines Sprechers können Streifenbeamte damit Daten vor allem für Anzeigen vor Ort digital aufnehmen. Diese werden dann sofort in das polizeiliche Verarbeitungssystem eingespeist und können umgehend auch im Büro eingesehen und weiterverarbeitet werden. Davon erhofft sich die Polizei Zeitersparnisse, die letztlich den Bürgern zugutekommen.

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Auch in Niedersachsen gibt es bereits eine Polizei-App

Seit Dezember 2018 sind laut Ministerium in der Polizei rund 1000 Smartphones verteilt worden. Angesichts von 24 500 Polizisten im Südwesten scheint die Zahl zwar gering. Der Sprecher erklärte aber, dass die Anschaffung weiterer Mobiltelefone geplant sei - sofern die entsprechenden Gelder in den Landeshaushalt eingestellt werden.

In Niedersachsen wurde bereits Anfang 2018 eine App von der Polizei vorgestellt, mit der die Kommunikation zwischen den Polizisten durch einen internen Messenger erleichtert werden sollte. Das Programm läuft unabhängig vom Betriebssystem und anderen Anwendungen, um es vor fremden Zugriffen zu schützen.

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RND/dpa