Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

E-Zigaretten: Apple will Vaping-Apps aus dem App Store verbannen

Eine E-Zigaretten auf einem Tisch

Mehr als 2000 Fälle von Lungenerkrankungen aus ganz Amerika (außer Alaska) wurden inzwischen gemeldet, 42 Menschen starben. Auch in Belgien gibt es ein erstes Opfer. Als Reaktion darauf will Apple jetzt sämtliche Vaping-Apps aus dem App Store nehmen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Konzern hatte noch nie erlaubt, dass Apps lizenziert wurden, die Vaping-Produkte verkaufen. Jedoch gibt es Apps, die die Temperatur der E-Zigarette kontrollieren oder über Geschmack und Inhaltsstoffe informieren. Neue Apps hatte Apple laut einem Bericht der US-amerikanischen Nachrichten-Website Axios schon seit Juni nicht mehr angenommen. Nun sollen auch bestehende gelöscht werden. Nutzer, die die Vaping-Apps bereits heruntergeladen haben, können diese jedoch weiterhin nutzen.

Wir haben unsere App-Store-Review-Richtlinien aktualisiert, damit daraus hervorgeht, dass Apps, die zum Gebrauch dieser Produkte ermutigen oder den Zugang erleichtern, nicht erlaubt sind. Von heute an sind diese Apps nicht mehr downloadbar.

Apple in einem Statement gegenüber Axios

Mit diesem Schritt wolle man besonders die Jugend schützen. Vaping beschreibt das Einatmen von aromatisiertem Dampf durch ein elektronisches Gerät wie E-Zigaretten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Amerikanischer Seuchenschutz warnt vor THC-haltigen Produkten

Bei einem Update des amerikanischen Zentrums für Seuchenkontrolle und -prävention CDC (Center for Disease Control and Prevention) wurde bekannt, dass die Zahl der Opfer, die an einer Lungenkrankheit im Zusammenhang mit E-Zigaretten starben, inzwischen auf 42 gestiegen ist. Neu sei außerdem, dass das CDC Vitamin-E-Azetat in allen Proben von Betroffenen nachweisen konnte. Dieses werde vermutlich als Verdickungsmittel zu THC-haltigen Liquids gegeben. Weitere Untersuchungen stehen noch an. Einige der etwa 2200 Betroffenen gaben an, lediglich nikotinhaltige Patronen genutzt zu haben, ohne Tetrahydrocannabinol (THC). THC ist ein Wirkstoff der Cannabispflanze, dem berauschende Wirkung zugesprochen wird.

Die Behörde warnt davor, E-Zigaretten & Co mit THC-Gehalt zu konsumieren. Besonders, wenn die Produkte aus einer nicht offiziellen Quelle kommen. Das gelte auch für Freunde, Familie und nicht zertifizierte Onlineverkäufer.

RND

Mehr aus Digital

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.