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Doomscrolling: Wie Sie sich vor Stress bei Internetnutzung schützen

  • Kaum jemand kommt noch ohne sein Smartphone oder den Computer aus.
  • Doch das sogenannte Doomscrolling kann mitunter sehr belastend und anstrengend werden.
  • Wenige Maßnahmen helfen schon, die Zeit vor den Bildschirmen zu reduzieren.
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Köln. Ständig online in negativen Nachrichten zu versinken, kann mental sehr belastend werden. Komplett ohne das Smartphone oder den Laptop auszukommen, ist für viele Menschen aber kaum möglich. Hier können weniger radikale Maßnahmen helfen.

Zeit offline verbringen

Digital Detox: Mit dieser digitalen Entgiftung sind bildschirmfreie Auszeiten gemeint. Die Nutzerinnen und Nutzer können zum Beispiel festlegen, dass sie ihr Gerät abends zu einer bestimmten Uhrzeit ab- und morgens erst nach dem Frühstück wieder anschalten. Auch Orte können Teil des Detox sein. So bieten sich unter anderem Schlafzimmer oder der Abendbrottisch als Smartphone-freie Zonen an.

Gleefreshing: „Gleefreshing“ ist genau wie „Doomscrolling“ eine sprachliche Neuschöpfung, meint aber genau das Gegenteil. „Glee“ ist das englische Wort für „Entzücken“, „refreshing“ macht die Person, die eine Website neu lädt. Erstmals kam der Begriff auf Twitter auf, nachdem deutlich wurde, dass Joe Biden die jüngste US-Wahl gewonnen hat. Anstatt also nach schlechten Nachrichten zu suchen und in ihnen zu versinken, können Userinnen und User aktiv nach für sie Positivem suchen.

Sein eigenes Limit setzen

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Apps einschränken: „Doomscrollen“ lässt es sich am besten in den sozialen Medien verhindern. Viele Menschen haben diese als Apps auf dem Smartphone installiert. Inzwischen lassen sich auf vielen Geräten Zeitlimits für bestimmte Anwendungen einrichten. Die Nutzerinnen und Nutzer bekommen dann entweder eine Warnmeldung, wenn sie dieses Limit überschritten haben, oder können die App gar nicht erst öffnen. Außerdem kann einzelnen Anwendungen verboten werden, Push-Nachrichten zu senden.

Auf wenige Portale beschränken: Sender, Zeitungen und Websites können für sich nur eine begrenzte Zahl von - schlechten - Nachrichten produzieren. Auf den Social-Media-Plattformen gesammelt und ausgespielt nehmen die negativen Artikel hingegen scheinbar kein Ende. Daher kann es helfen, sich auf einige wenige Medienportale zu beschränken und sich direkt über diese zu informieren.

RND/epd

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