Darum wollen manche Leute ihr Smartphone weglegen

  • Ein Smartphone auf dem Wunschzettel: Das ist an Weihnachten keine Ausnahme.
  • Doch manchen Leuten wird die Zeit am Handy irgendwann zu viel.
  • Es ist allerdings gar nicht so einfach, daran etwas zu ändern.
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Berlin. Spiele zocken, Nachrichten schreiben, Videos gucken, Fotos machen, Infos nachsehen. All diese Dinge machen Menschen mit ihrem Smartphone. Die Liste könnte man noch ewig fortsetzen. Das ist natürlich erst mal ziemlich praktisch.

Früher brauchte man dafür mehrere Geräte: einen Gameboy, um unterwegs zu spielen. Eine Kamera für Fotos und einen Computer, um ins Internet zu gehen. Es ist also auch nicht besonders überraschend, dass Menschen heute viel Zeit mit ihrem Smartphone verbringen.

Permanente Ablenkung ist der Preis

Manche Leute finden aber: Das wird mir alles zu viel! Ständig gucken sie aufs Handy – auch wenn es gerade nicht nötig ist. Man lässt sich also dauernd ablenken. Dadurch haben einige Leute weniger Zeit für andere Dinge, die Spaß machen. Treffen mit Freunden zum Beispiel.

Aber wie kann man die überflüssige Handy-Zeit verringern? Es gibt verschiedene Wege: Erst mal kann man sich mit bestimmten Apps einen Überblick verschaffen. Welche App nutze ich am meisten? Wie viele Stunden schaue ich pro Tag aufs Handy? Teilweise kann man die Zeit beschränken, in der man eine App nutzt.

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Pausen-Boxen für Smartphones

Manche Firmen bieten sogar kleine Boxen an. Da legt man das Smartphone hinein, wenn man mal eine Pause einlegen will. Ein Angebot, das auch das Restaurant „Hearth“ in New York City macht. Damit möchte der Inhaber des Restaurants seine Gäste anregen, sich mit ihrem Tischnachbarn zu unterhalten. Außerdem geben Experten Tipps, wie viel Zeit man mit seinem Smartphone verbringen sollte. Bei Kindern zwischen neun und zehn Jahren lautet die Empfehlung: nicht länger als 45 Minuten pro Tag.

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Außerdem raten sie, handyfreie Bereiche und Zeiten einzuführen. Das kann zum Beispiel das gemeinsame Abendessen mit der Familie sein, aber auch Ausflüge oder Autofahrten. Natürlich gilt das genauso für die Eltern wie für die Kinder.

RND/dpa

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