Corona-Warn-Update sorgt für neue Probleme

  • Mit einem größeren Update sollen einige Fehlerquellen der Corona-Warn-App ausgebessert werden.
  • Doch teilweise ließ sich die Anwendung nach dem Download nicht mehr öffnen.
  • Die Entwickler haben reagiert und liefern eine neue Version.
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Am Dienstag ist das Update 1.2.0 für die Corona-Warn-App erschienen. Die neue Version soll Nutzer darüber informieren, ob ihre Hintergrundaktualisierung auf dem Smartphone aktiviert ist. Diese Aktualisierung ist wichtig, um die fehlerfreie Risiko-Ermittlung zu garantieren, auch wenn die App gerade nicht geöffnet ist. Zudem kommt mit dem Update eine Übersetzung der App in den Sprachen Rumänisch, Bulgarisch und Polnisch.

Doch nach dem Download der Version 1.2.0 meldeten einige iOS-Nutzer erneute Probleme mit der Anwendung. Die App ließ sich nicht öffnen oder stürzte wiederholt ab. War die Hintergrundaktualisierung inaktiv, so führte dies zum Crash. Zwar ließ sich der Bug umgehen, indem die Aktualisierung manuell aktiviert wurde, doch war dies keine dauerhafte Lösung.

Nach mehreren Fehlermeldungen auf Github haben die Entwickler von SAP und Telekom bereits ein zweites Update hinterhergeschickt. In der Version 1.2.1 soll der Fehler behoben sein.

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Bürger wünschen mehr Informationen über die App

Die Corona-Warn-App ist Mitte Juni in Deutschland gestartet. Sie soll dabei helfen, Infektionsketten schneller nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Stand ein positiv-getesteter App-Nutzer mit anderen Usern in Kontakt, so wird dieser im Nachhinein über die Begegnung informiert und gebeten, das Gesundheitsamt oder einen Arzt zu kontaktieren.

Wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Heute und Morgen GmbH ergab, wünschen sich die Bürger zwei Monate nach dem Start der Anwendung mehr Aufklärung rund um die Warn-App seitens ihrer Krankenkassen. Vor allem zu Handlungsanweisungen bei Warnmeldungen (80 Prozent) und zur Funktionsweise der App (70 Prozent) hätten die rund 1500 Befragten gerne nähere Informationen erhalten. 82 Prozent erwarten zudem, dass die Krankenkasse bei einer Risiko-Anzeige der App die Kosten für einen Corona-Test übernimmt.

RND/mkr

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