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Corona-Krise: Facebook macht 100 Millionen Dollar für Medien locker

  • Auch regionale Medienunternehmen leiden aktuell sehr unter der Corona-Krise.
  • Damit die finanziellen Einbußen nicht allzu stark sind, will Facebook betroffene Unternehmen unterstützen.
  • Hintergrund für die sinkenden Einnahmen ist unter anderem das einbrechende Anzeigengeschäft.
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Menlo Park. Facebook will in der Coronavirus-Krise regionale Medien mit 100 Millionen Dollar unterstützen. Davon sollen 25 Millionen Dollar als Förderung verteilt werden, erklärte das Online-Netzwerk am Montag.

Eine erste Förderrunde ging an 50 Redaktionen in den USA und Kanada. Die restlichen Mittel sollen den Medienunternehmen über Marketingausgaben zukommen. Dabei gehe es im Kern darum, dass Facebook bei ihnen Anzeigenplatz erwirbt, berichtete der US-Sender NBC. Facebook hatte bereits Anfang 2019 angekündigt, über einen Zeitraum von drei Jahren regionale Medien mit 300 Millionen Dollar zu unterstützen.

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Facebook muss selbst herbe Verluste einstecken

Facebook ist unterdessen von der Corona-Krise selbst stark betroffen: So gehen Analysten davon aus, dass die Pandemie Google und Facebook zusammen Verluste in Höhe von rund 44 Milliarden US-Dollar beschert. Das berichtet businessinsider.de und beruft sich auf die Investmentbank Cowen. Hintergrund seien die massiven Einbußen im Anzeigengeschäft, heißt es auf dem Wirtschaftsportal weiter - bei Facebook mache Werbung immerhin 98,5 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

RND/dpa

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